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Bürgermeisterwahl

Andreas Busch tritt wieder an

Der CSU-Kandidat von 2014 will nächstes Jahr Hausens Bürgermeister werden. Dazu will er nun einen Verein gründen
Von Johann Kolb

Im Alter von 36 Jahren will der Justizbeamte Andreas Busch, Vater von zwei Kindern, bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr antreten. Foto: Johann Kolb
Im Alter von 36 Jahren will der Justizbeamte Andreas Busch, Vater von zwei Kindern, bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr antreten. Foto: Johann Kolb

Hausen.Für die Kommunalwahl im nächsten Jahr können die Hausener wahrscheinlich ihren Bürgermeister aus drei Kandidaten auswählen. Andreas Busch hat sich entschieden, auch für dieses Amt in der Gemeinde zu kandidieren.

Weil der 36-jährige Justizbeamte Andreas Busch, Vater von zwei Kindern, von der Parteienlandschaft enttäuscht ist, will er diese Vorgaben für seinen Wahlvorschlag ändern. Vor sechs Jahren war Busch noch für die CSU zur Bürgermeisterwahl angetreten. Jetzt will er einen Verein gründen.

Die Möglichkeiten hierzu hat er in einer ersten Informationsveranstaltung im Gasthaus Stanglbräu in Herrnwahlthann, den ein Dutzend Besucher vermitteln wollen. Dazu will er von der praktizierten Parteidisziplin der Parteien abweichen. Als Grundsatz für seine Politikarbeit gelte daher, keine Parteidisziplin, keine Absprachen vor den Gemeinderatssitzungen in den sogenannten Fraktionssitzungen, keine absoluten Mehrheiten und damit mehr Diskussion, frischen Wind in der Gemeindepolitik und unabhängige, freie Gemeinderatsmitglieder ohne Parteihintergrund. Diese idealistisch großen Aufgaben will er im neuen Gemeinderat umsetzen.

Um diese Ziele umzusetzen will er einen Verein gründen. Die Gründungsversammlung findet am 10. Mai um 19.30 Uhr im Gasthaus Prüglmeier in Hausen statt. Zu der Versammlung ist jeder Bürger der Gemeinde willkommen.

Zweifel wollte Andreas Busch gleich im Vorfeld ausräumen und nannte einige Gründe für eine kritische Vorausschau der neuen Politikgemeinschaft. Er nannte dabei viele hochrangige Politiker, die ohne Parteizugehörigkeit leitende Posten eingenommen hätten. Auch die Bürgermeisterliste in Bayern weise einige Namen auf, die ohne Parteibuch gewählt wurden. Nach der Vorstellung der Ideen gab es eine rege Diskussion.

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