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Ortsentwicklung

Hausen will seine Straßen sanieren

Die Prioritätenliste war im Gemeinderat allerdings umstritten. Zunächst sollen weitere Kostenberechnungen erstellt werden.
Von Edith Vetter

Der Umbau der Grünfläche zu Parkplätzen in der Oswaldstraße ist umstritten. Foto: EDITH VETTER
Der Umbau der Grünfläche zu Parkplätzen in der Oswaldstraße ist umstritten. Foto: EDITH VETTER

Hausen.Zukünftige Straßensanierungen und Bauanträge standen im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung im Pfarrheim Herrnwahlthann. Größeren Diskussionsbedarf erforderte die Prioritätenliste der Straßensanierungen im nächsten Jahr, die nach der Oswaldstraße in Hausen den Esper Weg in Großmuß vorsieht. Im darauffolgenden Jahr soll die Ortsdurchfahrt in Naffenhofen erneuert werden.

Zum Thema Flächenversiegelung hakte Robert Schmack nach und fragte nach den „Eh-Da-Flächen“ der Gemeinde. Er könne die Notwendigkeit nicht nachvollziehen, eine bestehende grüne Fläche in der Oswaldstraße für zwei Parkplätze zuzupflastern. Er sehe für den Erhalt der Artenvielfalt nicht nur die Landwirtschaft in der Pflicht, sondern auch die Kommunen. Bürgermeister Erwin Ranftl entgegnete, dass das der Wunsch der Anwohner sei, es einen Gemeinderatsbeschluss gebe und die Gemeinde genügend „Eh-Da-Flächen“ zur Verfügung habe.

Erschließungen müssen noch berücksichtigt werden

Die Kosten beider Maßnahmen bewegten sich im sechsstelligen Bereich, erklärte Bauamtsleiter Stefan Krausenecker. Er wies das Gremium auch daraufhin, dass beim Esper Weg von der Großmußer Seite her noch die Erschließung Zott und eventuell das Baugebiet Scheugenpflug berücksichtigt werden müssten. Wegen dieser Unwägbarkeiten und des noch ausstehenden Fußwegs zum Sportheim schlug Wolfgang Wurmer vor, 2020 keine Straßensanierungen vorzunehmen. Für den Vorschlag, Naffenhofen vorzuziehen, konnte sich der Gemeinderat aber ebenfalls nicht erwärmen.

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Robert Schmack hält prinzipiell nichts von einer Verschiebung und schlug vor, zu prüfen, ob für Naffenhofen der geplante Vollausbau nötig sei und ob nicht die Billigvariante ausreiche. Speziell zu den Straßensanierungen monierte Franz Schmidbauer die schlechten und staubigen Feldschotterwege, die man verstärkt ins Visier nehmen und sinnvoll befestigen solle.

Badegäste werden regelmäßig eingestaubt

Gerade im Bereich des Badeweihers in Herrnwahlthann sei der Zustand ein Unding. Sogar wenn ein Fahrzeug langsam vorbeifahre, sei der Badegast von oben bis unten eingestaubt. Er beantragte, den Weg zum Badeweiher mit den Anschlüssen zur Kreisstraße zu asphaltieren, da diese Maßnahmen im Verhältnis zu den angesprochenen Straßensanierungsarbeiten wesentlich günstiger ausfallen würden.

Vize-Bürgermeister Johannes Brunner entgegnete, dass man erst die asphaltierten Straßen reparieren solle, bevor wieder neue Flächen versiegelt würden. Letztendlich wurde der Bauamtsleiter beauftragt, für das Reststück ab Zott über Esper zur Straße nach Herrnwahlthann eine Kostenberechnung über eine „Oberbauverstärkung“ zu erstellen.

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