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Wahl

Pernpeintner will auf den Chefsessel

Die CSU Hausen nominiert den langjährigen Gemeinderat Dietmar Pernpeintner als Bürgermeisterkandidat.
von Edith Vetter

Als künftiger Bürgermeister will Dietmar Pernpeintner die Hausener Zukunft mitgestalten. Foto: EDITH VETTER
Als künftiger Bürgermeister will Dietmar Pernpeintner die Hausener Zukunft mitgestalten. Foto: EDITH VETTER

Hausen.Die Würfel sind gefallen. Die Hausener CSU hat ihren Bürgermeisterkandidaten offiziell nominiert. Dietmar Pernpeintner, Ortsvorsitzender der CSU und Gemeinderat, will bei der Wahl am 15. März 2020 den Chefsessel gegen zwei Mitbewerber erobern.

Die Entscheidung fiel in einer Ortsversammlung der Christsozialen im Stanglbräu Herrnwahlthann. Dort wurde der 43-Jährige einstimmig zum Spitzenkandidaten gekürt. Einen weiteren Bewerber gab es nicht. Pernpeintner, der beruflich im Vertrieb im Außendienst tätig ist, hat seit 2001 ein Parteibuch, ist seit 2014 wieder Mitglied des Gemeinderates und steht seit März 2019 an der Spitze des CSU-Ortsverbandes Hausen.

Kandidat für alle Ortsteile

Mit ihm habe die CSU einen Kandidaten gefunden, der für alle Ortsteile da sei und diese vereinen könne, so Fraktionskollege und stellvertretender Ortsvorsitzender Michael Pernpaintner. Dietmar Pernpeintner weise eine lange Zeit als Gemeinderat auf, da er schon 1996, im Alter von nur 20 Jahren, das erste Mal in den Gemeinderat gewählt worden sei.

Von da an war er bis zu seinem Wohnortwechsel 2007 als Gemeinderat tätig, unter anderem als Jugendbeauftragter, im Rechnungsprüfungsausschuss und im Wasserzweckverband. Nach seiner Rückkehr in die Gemeinde wurde er 2014 auf Anhieb wieder mit einem sehr guten Ergebnis in den Gemeinderat gewählt.

Der Kandidat

  • Mann:

    Dietmar Pernpeintner wurde vor 43 Jahren in Großmuß geboren. Er ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn und lebt in Großmuß. Seit seiner frühesten Jugend ist er politisch interessiert.

  • Politik:

    Von 1996 bis 2007 war Pernpeintner Gemeinderat. Seine Tätigkeitsfelder: Jugendbeauftragter, Rechnungsprüfungsausschuss und Wasserzweckverband. Ab 2014 saß er wieder Gemeinderat. Seit 2019 ist er CSU-Ortsvorsitzender und Kirchenpfleger in Großmuß. Vorher war er viele Jahre Mitglied im Pfarrgemeinderat und Vorstandsmitglied der Katholischen Landjugendbewegung Großmuß.

  • Beruf:

    Er ist im Vertrieb im Außendienst tätig. (eav)

„Didi“, wie ihn viele nennen, ist sowohl bei den Vereinen wie auch bei den katholischen Verbänden kein Unbekannter. Lange Jahre fungierte er als Pfarrgemeinderat und seit Anfang des Jahres übt er das Amt des Kirchenpflegers in Großmuß aus. Bereits mit 14 Jahren war „Didi“ aktives Vorstandsmitglied in der Katholischen Landjugendbewegung Großmuß und überregional auf Kreisebene in der Vorstandschaft tätig, erläuterte Michael Pernpaintner die politische Karriere des Bürgermeisterkandidaten.

„Näher am Menschen“, das sei das Motto des 43-Jährigen. Wichtig sei ihm der Zusammenhalt in den Gemeindeteilen. Dazu gehöre die Förderung der Vereine und Gruppierungen als wichtige Grundlage. Er wolle vor allem den Bürgern „zuhören“ und ihre Lösungsvorschläge „anhören“.

Zukunftsfähige Weiterentwicklung

Ein Thema werde auch die zukunftsfähige Weiterentwicklung der Gemeinde „mit Ziel und Verstand“ sein. Das beinhalte, laut Pernpeintner, die ganze Infrastruktur, wie Straßen, Kindergarten, Schule oder Kläranlagen. Baugebiete und auch Gewerbeansiedlungen stünden auf seiner Agenda, genauso wie der Erhalt der Dorfmittelpunkte. Als Neuerung schwebt dem Kandidaten ein Neubürgerempfang vor, ebenso wie ein Dorfbeirat in den anderen Ortschaften, so wie es ihn bereits in Großmuß, seit der „Dorferneuerung“, gebe. Für den Kandidaten rührten die Fraktionskollegen Robert Schmack, Franz Schmidbauer und Michael Pernpaintner kräftig die Werbetrommel. Sie freuten sich, dass „Didi“ bereit sei, die große Verantwortung für die Gemeinde Hausen zu übernehmen. Aufgrund seiner 20-jährigen Gemeinderatserfahrung unter drei Bürgermeistern sei er der Richtige. Er habe dabei seine Fähigkeit gezeigt, bei Problemen sachliche und zielorientierte Lösungsansätze zu finden. „Außerdem bin ich mir sicher, dass durch seine gesamtheitliche Weitsicht sich unsere Gemeinde mit all seinen Ortsteilen weiterhin so lebenswert entwickeln kann“, ergänzte der stellvertretende CSU-Vorsitzende Michael Pernpaintner.

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