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Gemeinderat

Tempo 30 für den Schutz der Kinder

Fürs Baugebiet „Am Röthelbach“ gibt es keine Spielstraße.
Von Edith Vetter

Die Feuerwehr Hausen bekommt einen Zuschuss für neue Möbel im Schulungsraum. Foto: Edith Vetter
Die Feuerwehr Hausen bekommt einen Zuschuss für neue Möbel im Schulungsraum. Foto: Edith Vetter

Hausen.Eindeutig lehnte der Gemeinderat bei der Sitzung im Pfarrheim Herrnwahlthann die Ausweisung einer Spielstraße im Baugebiet „Am Röthelbach“ in Hausen ab. Nachdem einige Eltern zum Zweck der Verkehrsberuhigung den Antrag auf eine „Spielstraße“ im Neubaugebiet gestellt hatten, machte die Gemeinde eine Umfrage bei allen Anliegern. Es seien 27 Rückmeldungen gekommen, informierte Bürgermeister Erwin Ranftl. Davon waren fünf für eine Spielstraße, 13 für Zone 30 und neun für die Beibehaltung der Tempo 50. Daraufhin wurde eine Ortsbegehung mit der Verkehrspolizei gemacht. In einer Spielstraße sind Durchgangsverkehr oder Parken nicht erlaubt. Für Anwohner gilt die Schrittgeschwindigkeit zwischen vier und sieben km/h auf einer Länge von 650 Metern. Eine Zone 20 sei nicht möglich. Daraufhin schlug Margit Holzer vor, bei der Zone 30 zusätzlich ein Schild „Vorsicht Kinder“ anzubringen. Andreas Busch war der Meinung, dass die Zone 30 gar nichts bringe. Denn es seien häufig die Anlieger selber, die zu schnell fahren würden. Helmut Köppl fand die Zone 30 Plus Schild sehr sinnvoll. Allerdings müsste auch ab und zu „eine Geschwindigkeitskontrolle stattfinden“, sonst sei das Ganze auf Dauer wirkungslos. Mehrheitlich wurde beschlossen, „Am Röthelbach“ eine Zone 30 einzurichten und ein Schild „Vorsicht Kinder“ aufzustellen.

Für neue Möbel im Schulungsraum der Feuerwehr Hausen und eine Deckenleinwand wurde ein Zuschuss von 4000 Euro beschlossen. Als Wermutstropfen entpuppte sich der Punkt Planungsauftrag für einen Glasfaseranschluss an der Grundschule Hausen mit Schätzkosten von rund 34 000 Euro, den das Planungsbüro Corwese erstellt hatte. Nach dem neuen Förderprogramm müsste die Gemeinde noch circa 6800 Euro plus 2000 Euro Planungskosten schultern. Bürgermeister Erwin Ranftl schlug vor, das Thema zu vertagen und bei der nächsten Sitzung den Planer von Corwese einzuladen, um das Projekt genau vorzustellen. Für die Erweiterung von 20 auf 24 Arbeitsplätze im EDV-Raum der Grundschule wurden Angebote eingeholt. Das Mobiliar von weiteren vier Arbeitsplätzen wird von der Firma Brandl, Kelheim, für 1327 Euro erstanden. Die EDV-Ausstattung übernimmt die Firma Binder aus Teugn in Höhe von 2414 Euro zuzüglich vier Laptops zum Preis von 2822 Euro. Ferner werden von der Firma Bastian Bürosystem, Regensburg, drei Medienwägen in Höhe von 8418 Euro gekauft. Für die Verlegung einer neuen 20-kV-Leitung wurde vom Bayernwerk ein Bauantrag für den Neubau einer Schaltstation beim Wahler Feld in Hausen beantragt. Da das Gremium näheres über die Trassenführung wissen wollte, wurde das Thema vertagt. Der Bürgermeister soll eine Ortsbesichtigung organisieren. (eav)

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