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Gemeinderat

Der Kindergarten ist bald fertig

Der Kindergarten-Erweiterung in Herrngiersdorf soll bald bezugsfertig sei. Die Außenanlagen werden aber erst 2018 gemacht.
von Edith Vetter

Bald können die jüngsten Kinder des Kindergartens „Sonnenschein“ in ihr neues Domizil ziehen. Foto: Vetter
Bald können die jüngsten Kinder des Kindergartens „Sonnenschein“ in ihr neues Domizil ziehen. Foto: Vetter

Herrngiersdorf.Der aktuelle Sachstandsbericht zum Erweiterungsbau des Kindergartens „Sonnenschein“ in Herrngiersdorf, neue Beitrags- und Gebührensatzung, Straßenwidmung und Kauf von Atemschutzkleidung waren die Schwerpunkte der Gemeinderatssitzung im Gasthaus Haslbeck in Semerskirchen.

Nach gut einem Jahr Bauzeit des rund 1,6 Millionen teuren Kindergarten-Erweiterungsbaues freute sich Bürgermeister Josef Barth, den Ratsmitgliedern mitteilen zu können, dass der Bau so gut wie fertig sei. Die Segnungsfeier findet am 15. Dezember um 13 Uhr statt. Nach dem Festakt gebe es noch die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu besichtigen, betonte er. Die Krippenkinder, die derzeit noch im Bürgersaal der Freiwilligen Feuerwehr untergebracht sind, könnten bereits ab 4. Dezember die neuen Räume benutzen. Vize-Bürgermeister Josef Ebenslander fragte nach, ob bis zum Festakt die Parkplätze schon benutzbar wären. Barth erklärte, dass seinen Informationen zufolge die Pflasterarbeiten in den nächsten Tagen ausgeführt werden sollen. Mit der Gestaltung der Außenanlagen könne man erst im Frühjahr 2018 beginnen. Sobald diese abgeschlossen sei, wolle man die Bevölkerung zu einem „Tag der offenen Tür“ einladen. Sorgen bereitete dem Gemeindeoberhaupt allerdings auch der Zustand des alten Kindergartens. Speziell die Heizung, die 24 Jahre alt sei, müsse man auf den neuesten Stand bringen, inklusive eines neuen Heizkessels, der erheblich verkalkt sei. Bei der letzten TÜV-Begehung im Kindergarten wurden einige Mängel wie fehlender Fingerklemmschutz in den Türen, Netz an der Dachschräge oder das Anschrauben von Regalen festgestellt. Umgehend wolle man die Mängel beheben.

Die Gemeinde habe 30 neue Atemschutzanzüge für die Freiwillige Feuerwehr Herrngiersdorf gekauft, informierte Barth. Alle Stützpunktfeuerwehren hätten die gleichen Atemschutzanzüge. Die Herrngiersdorfer Feuerwehr hätte in ihrem Antrag Profianzüge, wie sie die Berufsfeuerwehren haben, gefordert. Letztendlich habe man sich für die gediegene Ausführung entschieden und damit 12 000 Euro gespart, erklärte Barth.

Durch die hohen Sanierungskosten der Pumpwerke votierten die Räte für einen Neuerlass der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung. Für einen Kubikmeter Abwasser müssen die Giersdorfer jetzt 1,95 Euro berappen (früher 1,75 Euro).

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