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Gemeinderat

Ein neues Zuhause für die Feuerwehr

Für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Sandsbach gaben die Räte in der jüngsten Sitzung grünes Licht.
Von Edith Vetter

Das alte Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach ist bald Geschichte. FOTO: EDITH VETTER
Das alte Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach ist bald Geschichte. FOTO: EDITH VETTER

Herrngiersdorf. Die kleine Sandsbacher Ortsfeuerwehr bekommt ein neues Feuerwehrhaus. Einstimmig wurde in der Gemeinderatssitzung im Sandsbacher Stadl die Auftragsvergabe der Planungsleistung an das Planungsbüro Quadrat 45° vergeben.

„Grünes Licht“ für einen Neubau des 1970 erbauten und 1994 erweiterten Feuerwehrhauses in Sandsbach habe es auch vom Landkreis Kelheim gegeben, teilte Bürgermeister Josef Barth dem Gremium freudig mit. Das neue Gebäude soll auf einem Areal von 6 480 Quadratmetern in Sandsbach neben der Tankstelle errichtet werden. Es müsse lediglich noch ein Lärmschutzgutachten nachgereicht werden.

Das alte Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach ist bald Geschichte. FOTO: EDITH VETTER
Das alte Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Sandsbach ist bald Geschichte. FOTO: EDITH VETTER

Den Planungsauftrag für das Feuerwehrhaus erhielt das Architekturbüro Quadrat 45° (Regensburg) in Höhe von 129 000 Euro. Der Vorschlag von Architekt Michael Müller, auf dem Areal ein Bodengutachten zu beantragen, wurde allgemein befürwortet. Die Kosten bezifferte Barth mit 2791 Euro. Gemeinderat Martin Haltmayer regte an, das Architekturbüro darauf hinzuweisen, dass die Gemeinde beziehungsweise die Feuerwehr bei der Planung des Hauses verstärkt mitreden dürfe. Beim Erweiterungsbau der Grundschule wurde dies nicht berücksichtigt, bedauerte er. „Wer zahlt, schafft an!“, bekräftigte Haltmayer seine Aussage.

In der Grundschule Sandsbach habe man seit längerem mit Feuchtigkeit im Keller und im Eingangsbereich zum Innenhof zu kämpfen, berichtete Bürgermeister Barth. Kulanterweise wollen die Firmen Burzler und Baumeister sich bei den Kosten für die Aufgrabungsarbeiten beteiligen und die Firma Z-Fenster wird die beschädigten zwei Türen auswechseln.

Der stellvertretende Bürgermeister Josef Ebenslander machte den Vorschlag, Richtung Innenhof eine Regenschutzblende aus Glas anzubringen. Bürgermeister Barth will diesbezüglich Angebote einholen.

Weitere Themen aus der Sitzung

  • Bauanträge:

    Aufstellung eines 40 000 Liter Lagertanks für Hydraulik- und Getriebeöl der Firma Ropa, Sittelsdorf.

  • Tekturantrag 1:

    Einfamilienhaus, Wolfgang Schmauser, Herrngiersdorf.

  • Tekturantrag 2:

    Einfamilienhaus mit Carport und Stützmauer, Daniel und Franziska Bauernfeind, Sandsbach, Birkenstraße. (eav)

Für das Gemeindewohnhaus in Herrngiersdorf, in dem Asylbewerber untergebracht waren, läuft Ende November der Mietvertrag mit dem Landkreis aus, informierte Barth die anwesenden Räte. Die Verwendung beziehungsweise Entsorgung von Betten und Spinden sei Gemeindesache. Schränke, Matratzen, Fahrräder usw. würde der Landkreis entsorgen, erklärte er. Die Spinde könnte man verkaufen oder verschenken, war ein Vorschlag. „Was machen wir jetzt mit dem Haus?“, fragte der Bürgermeister das Gremium. Es seien damals schließlich 60 000 Euro investiert worden, damit es für die Asylbewerber bewohnbar war. Kleinere Reparaturen am Vordach beim Waschhaus seien notwendig, und die Außenanlagen müssten ebenfalls in Schuss gebracht werden. Es wurde eine Ortsbegehung vereinbart, um sich ein besseres Bild über die weiteren Verwendungsmöglichkeiten machen zu können.

Vergeben wurde die Nachrüstung von Messeinrichtungen an den Regenüberlaufbecken in Semerskirchen, Herrngiersdorf, Sandsbach West an die Firma Elektrotechnik, Klaus Enzinger, in Pittenhart zum Preis von 62 578 Euro.

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