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Kinderbetreuung

Für den Nachwuchs Platz geschaffen

Herrngiersdorf investiert 1,5 Millionen Euro. Der Landrat ist begeistert und sagt: „Da möchte man noch einmal Kind sein.“
VON EDITH VETTER

Pfarrer Georg Schedl spendete dem Erweiterungsbau des Kindergartens „Sonnenschein“ mit Kinderkrippe „Wölkchenreich“ den kirchlichen Segen. Foto: Vetter
Pfarrer Georg Schedl spendete dem Erweiterungsbau des Kindergartens „Sonnenschein“ mit Kinderkrippe „Wölkchenreich“ den kirchlichen Segen. Foto: Vetter

HERRNGIERSDORF. . Eine neue Heimat für die jüngsten Herrngiersdorfer ist mit dem Neubau der Kinderkrippe entstanden und wurde kürzlich mit der Segnung durch Pfarrer Gerhard Schedl der offiziellen Bestimmung übergeben. Zur Feier des neuen „Wölkchenreiches“ kam neben Landrat Martin Neumeyer auch Langquaids Bürgermeister Herbert Blascheck, Gemeinderäte, die Kita-Leiterinnen der Verwaltungsgemeinschaft, das Kita-Personal, Firmenvertreter u. a. Elternbeiräte.

„Tag der offenen Tür“ geplant

Bürgermeister Josef Barth ließ in seinen Begrüßungsworten die Entstehungsgeschichte des 1,5 Millionen Euro teuren Erweiterungsbaues Revue passieren. Der Kindergarten platzte aus allen Nähten und der Bedarf an Krippenkinderplätzen für unter Dreijährige stieg stetig. So war schnellstens Handlungsbedarf gegeben.

Nachdem ein anliegendes Grundstück erworben werden konnte, wurde mit der Planung und dem Bau begonnen, der 13 Monate dauerte und jetzt Platz für zwei Kindergartengruppen und eine Kinderkrippe (für zwölf Kinder) schuf. Da die Gemeinde ständig wachse, habe man vorausschauend die Möglichkeit geschaffen, auf dem Neubau räumlich aufstocken zu können. Der Bürgermeister dankte dem Planungsbüro für die gute und komplikationslose Zusammenarbeit und dem Kindergartenpersonal für die Geduld, die es beim Umbau aufbringen musste. Im Frühjahr, wenn die Außenanlagen fertig seien, wolle man mit einem „Tag der offenen Tür“ die Bevölkerung einladen, so Barth.

„Da möchte man noch einmal Kind sein“, sagte Landrat Martin Neumeyer. „Kinderlärm ist Zukunftsmusik.“ In diesem Sinne gratulierte er der Gemeinde zu dem schönen und modernen Gebäude mit Bibliothek, sowie der Weitsicht, die sie mit dem Projekt bewiesen habe.

Architekt Michael Müller vom Planungsbüro „quadrat45Grad“ dankte der Gemeinde für den Auftrag und den Firmen für den reibungslosen Ablauf des Projektes. Der Erweiterungsbau positioniert sich südlich an den bestehenden Baukörper. Als Verbindung wurde ein kurzer Bau eingefügt. Der Haupteingang befindet sich im Neubau. Von hier erreicht man über ein Foyer, das als Verteiler fungiert, sowohl den südöstlichen Teil des Kindergartens als auch den südwestlichen der Kinderkrippe. Zwischen beide Nutzungen ist sowohl der große Multifunktionsraum als auch eine Küche. Im Vorbereich des Neubaues wurden neue Personalstellplätze und ein Abstellraum für Kinderwägen geschaffen. Südlich des Neubaus befindet sich ein Außenspielbereich mit Rutsche, Nestschaukel und Sandkasten für die Krippenkinder. Architekt Müller überreichte der Kindergartenleiterin Rita Pernpeintner einen Gutschein im Wert von 300 Euro. Dieses Geld wolle man für eine zusätzliche Nestschaukel verwenden, sagte Rita Pernpeintner.

Ideale Bedingungen

Sie bedankte sich bei der Gemeinde für den schönen und modernen Bau, der allen kindgerechten Anforderungen vorbildlich entspreche und ideale Bedingungen für die Kinder und das Personal geschaffen habe.

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