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Sitzung

PV-Anlage soll die Energiekosten senken

Im ehemaligen Lehrerwohnhaus in Sandsbach wird Solarstrom genutzt. Auch die Grundschule beschäftigte die Räte.
Von Edith Vetter

Das ehemalige Lehrerwohnhaus in Sandsbach wird mit einer PV-Anlage ausgerüstet. FOTO: EDITH VETTER
Das ehemalige Lehrerwohnhaus in Sandsbach wird mit einer PV-Anlage ausgerüstet. FOTO: EDITH VETTER

Herrngiersdorf.Die letzte Gemeinderatssitzung in diesem Jahr im Sandsbacher Stadl verlief harmonisch und äußerst zügig. Die Feststellung der Schlussbilanz 2017 übernahm der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Martin Haltmayer. Er sprach von einem „respektablen“ Ergebnis, da die Gemeinde seit Dezember 2017 schuldenfrei sei und über vier Millionen Euro liquide Mittel verfüge. Anschließend wurde Bürgermeister Josef Barth einstimmig entlastet.

Um den hohen Kosten der Warmwasseraufbereitung im ehemaligen Lehrerwohnhaus mit zwei Wohneinheiten entgegenzuwirken, wurde beschlossen, eine PV-Anlage in der Größe von 7,24 Kilowatt Peak/kWp anzubringen, die die ganze Dachfläche einnehmen soll. Der Auftrag über 12 075 Euro wurde an die Firma Sonnenstrom Bauer in Kelheim vergeben. Die Summe würde auch die nötigen Umbauarbeiten der Elektro-Anlage von rund 3000 Euro beinhalten, erklärte Kämmerer Ludwig Wagner.

Grundschule kämpft mit Feuchtigkeit

Da die Grundschule Sandsbach seit längerem mit Feuchtigkeit im Keller und an der Eingangstür zum Innenhof zu kämpfen hatte, übernahmen die Firmen Aufgrabungsarbeiten und die Trockenlegung auf Kulanzbasis. Außerdem wurden die Eingangstüren ausgewechselt, informierte Bürgermeister Barth. Um künftiger Staunässe vorzubeugen, wurde einstimmig beschlossen, in Richtung Innenhof ein Regenschutzdach anzubringen. Das Glasdach in Metallkonstruktion soll sechs Meter breit werden. Gebaut werde es von der Firma Rockermeier Metallbau aus Sittelsdorf zum Preis von 9380 Euro.

Ein weiteres Thema war das Sandsbacher Planierschild, das in die Jahre gekommen sei. Deshalb müsse ein neues gekauft werden. Gemeinderat Willi Rockermeier regte an, ein hydraulisches Schild zu kaufen. Ein schienengeführtes Abziehsystem koste viel Zeit und Energie. Man wolle dazu geeignete Angebote einholen.

Kanal muss ausgebessert werden

Bürgermeister Barth las noch das Schreiben eines Bürgers aus Semerskirchen vor. Er bemängelt, dass seit Jahren bei Starkregen Wasser in seinen Keller eindringe. Es scheine aus dem Oberflächenkanal zu kommen. Deshalb habe die Familie eine Kamerabefahrung des Kanalsystems beauftragt. Dabei sei festgestellt worden, dass im Beton-Kanal Risse seien. Die daraus resultierende Senkung sei wohl schuld daran, dass sich das Wasser zurückstaue. Das Gremium einigte sich darauf, sich die Bilder von der Kamerabefahrung anzusehen und im Frühjahr mit der Ausbesserung zu beginnen.

Abschließend dankte der Bürgermeister den Mitgliedern des Gemeinderats für die stets harmonische Zusammenarbeit. Das sei nicht in allen Gemeinden der Fall.

Weitere Themen

  • Bilanz:

    Die Schlussbilanz 2017 wurde mit 1,4 Millionen Euro Überschuss im Ergebnishaushalt festgestellt. Die Gemeinde hat vier Millionen Euro liquide Mittel, keine Schulden und es wurden auch keine Kredite aufgenommen.

  • Feuerwehr:

    Bei der Dienstversammlung der Feuerwehr Herrngiersdorf im November wurde als stellvertretender Kommandant Daniel Scherbel in seinem Amt bestätigt. (eav)

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