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Entscheidung

Zukunft des alten FFW-Hauses ist offen

Das alte Spritzenhaus in Herrngiersdorf hat noch nicht ausgedient. Jetzt sollen die Nutzer ihre Vorstellungen darlegen.
Von Edith Vetter

Das alte Feuerwehrhaus wird noch gebraucht und soll saniert werden. Foto: Vetter
Das alte Feuerwehrhaus wird noch gebraucht und soll saniert werden. Foto: Vetter

Herrngiersdorf.Dass mit dem alten Feuerwehrhaus in Herrngiersdorf etwas passieren muss, steht außer Frage. Sanieren oder Abreißen war schlechthin die Frage, mit der sich der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung im Gasthaus Haslbeck in Semerskirchen auch auseinandersetzen musste.

Bürgermeister Josef Barth verlas die Ergebnisse der Ortsbesichtigung des Grundstücks- und Bauausschusses, bei der das alte Feuerwehrhaus, das Gemeindehaus, die Turnhalle und der Kindergarten in Herrngiersdorf sowie Hochwasserrückhaltemaßnahmen am Reischbach und Tiefenbach näher unter die Lupe genommen worden waren.

Das alte Spritzenhaus sei in die Jahre gekommen und somit seien viele Renovierungsarbeiten vonnöten. Putzausbesserungen, Malerarbeiten, Fenstererneuerung, das große Einfahrtstor und die Eingangstreppe sowie sonstige diverse Ausbesserungen müssten vorgenommen werden, listete der Bauausschuss auf. Gemeinderätin Ida Hirthammer war der Ansicht, dass der vordere Teil sich noch in gutem Zustand befinde. Zudem würden drei Vereine das Haus noch nützen. Sie regte eine Teilsanierung an. Gemeinderat Josef Bischof schlug vor, ein Gespräch mit den Nutzern zu führen, um ein sinnvolles Gesamtkonzept zu erreichen. Wenn sich die Vereine bei der Sanierung beteiligten, könnte man an eine Renovierung denken, meinte Bürgermeister Barth. Wenn man den Turm rückbauen würde und Nutzer da seien, konnte sich auch Vize-Bürgermeister Josef Ebenslander für eine Sanierung erwärmen. Der Rat kam überein, eine Ortsbesichtigung mit den drei Vereinen anzuberaumen.

Aus dem Gemeinderat

  • Antrag:

    Die Katholische Landjugend Semerskirchen spielt seit 40 Jahren Landjugendtheater mit Bühne auf- und abbauen. Jetzt wollen die Laienspieler ihre alte Bühne modernisieren. Sie stellten den Antrag an die Gemeinde, die Materialkosten von 1000 Euro zu übernehmen.

  • Bauvoranfrage:

    Neubau von vier Doppelhäusern, Manfred Teubl, Bernhardstraße, Herrngiersdorf.

Das Gemeindehaus Herrngiersdorf wurde vor vier Jahren zur Unterbringung von Asylbewerbern saniert. Im Gebäude seien einige Ausbesserungen notwendig. Der Schuppen auf der Rückseite befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Man könnte den Schuppen allerdings mit zusätzlichen Verstrebungen abstützen. Im Allgemeinen befand der Bauausschuss, dass eine Vermietung des Gemeindehauses sinnvoll und möglich sei.

Im neuen Baugebiet „Burgmayerfeld“ gab es nach einigen Namensvorschlägen einen knappen Mehrheitsbeschluss für den Straßennamen „An den Laberauen“.

Alle würden von Immissionsbelastung reden, und dann solle die Gemeinde den Beschluss vom 21. März aufheben, die Durchführung von Feuerwerken während des Jahres nicht zu genehmigen, ärgerte sich Bürgermeister Barth.

Ausschlaggebend für den Beschluss war eine Anfrage von einem Paar aus Herrngiersdorf, das zu seiner Hochzeitsfeier Ende Mai ein großes Feuerwerk veranstalten wollte. Die Gewerbeaufsicht habe jetzt der Gemeinde mitgeteilt, dass das Hochzeitsfeuerwerk von einem professionellen Feuerwerker mit Lizenz bis 22.30 Uhr durchgeführt werden könne. Der Gemeinderatsbeschluss wurde trotzdem von den Räten nicht aufgehoben.

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