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Fasching

1001 Nacht dauerte bis zum frühen Morgen

Allerlei Figuren aus dem Morgenland tummelten sich auf dem Ihrlersteiner Pfarrball im Café Eglise. Pfarrer ging als Imam.
Von Dr. Astrid Christl-Sorcan

Die Tanzfläche war stets gut gefüllt.
Die Tanzfläche war stets gut gefüllt. Foto: Dr. Christl-Sorcan

Ihrlerstein.Zum sehr gut besuchten Pfarrball im Saal des Café Eglise begrüßte die Gäste für den Pfarrgemeinderat Andreas Mühlhofer als Orientale mit Turban. Auch die meisten Besucher hatten sich entsprechend dem Motto „Tausendundeine Nacht“ verkleidet. Die Band „BarBeQue“ verstand es schnell, die Tanzbegeisterung zu wecken, wobei sich auch die „Scheichs“ trotz ihrer langen Gewänder eifrig beteiligten. Schon gegen 22 Uhr erreichte die Stimmung einen ersten Höhepunkt durch den Auftritt der Marchinger Showgirls, die wieder durch Pfarrer Martin Stempfhuber eingeladen waren, sich bei ihm persönlich dafür bedankten und ihr Kommen zum nächsten Pfarrball bereits zusagten. Ihre Tanzkunst mit artistischen Momenten begeisterte, wobei sie in die Welt des Zirkus entführten. Dazu bauten sie tatsächlich ein „Zirkuszelt“ auf, in dem sie unbemerkt blitzartig die Kostüme wechselten. Tanzpyramiden, Lichtjonglagen, Salti usw. wechselten sich ab. Rhythmisches Klatschen des Publikums begleitete die Darbietungen.

Kurz vor Mitternacht gab es dann die mit Spannung erwartete Einlage, die Pfarrer Martin Stempfhuber selbst als „Imam“ gestaltete, unterstützt durch Gemeindereferentin Rita Rosemeier und ein stimmgewaltiges „Kamel“, in dem der Größe nach zumindest Pfarrgemeinderat Stephan Metzger und ein „Hinterteil“ steckten. Thema der Einlage: Belebung einer „Wunderlampe“, die aber einer Gießkanne ähnelte. Das Ergebnis war, dass der „Lampengeist“ sich als Frau Rosemeier herausstellte. Der „Lampengeist“ gab dann als orientalischer Lehrmeister dem „Imam“ alias Pfarrer Stempfhuber gute Tipps für seine Gottesdienste in „Sankt Jussuf“. Vor allem sollte er bald ein Casting in der Kirche veranstalten, um einen zeitgemäßen Schwung in die Kirche zubringen. Die Band gab auch nach Mitternacht ihr Bestes. Der Gitarrist führte sogar die bei dieser Stimmung nicht mehr zu stoppende Polonaise an. Insgesamt blieb beim Jungvolk, aber auch bei den nicht mehr ganz jungen Ballbesuchern wohl kaum ein Musikwunsch unerfüllt.

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