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Ehrenamt

Jugendfeuerwehr konnte überzeugen

Der Feuerwehrnachwuchs hat bei einer Großübung sein Können unter Beweis gestellt und die Erwartungen voll erfüllt.
Von Martin Beck

Unter fachkundiger Anleitung durfte auch der ganz junge Nachwuchs den „Brand“ bekämpfen. Foto: Beck
Unter fachkundiger Anleitung durfte auch der ganz junge Nachwuchs den „Brand“ bekämpfen. Foto: Beck

Elsendorf.Am Samstag rief Kreisbrandmeister Funk/Jugend im Landkreis Kelheim, Roland Niederreiter, zur Großübung der Jugendfeuerwehr nach Elsendorf und insgesamt acht Feuerwehren waren im Einsatz. Angenommen wurde ein Brand der Turnhalle an der Regenbogen Grundschule Elsendorf. Personen befinden sich nicht mehr im Gebäude, so dass man sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte.

Bei der Übung gab es zwei Schwerpunkte. Einmal sollte überprüft werden, wie die Kommunikation zwischen den teilnehmen Feuerwehren und auch die Koordination des ganzen Einsatzes funktioniert.

Junge Menschen zu begeistern ist nicht leicht

Zum Zweiten sollte die Sicherstellung der Wasserversorgung getestet werden. An der Turnhalle befinden sich zwar zwei Hydranten, diese beziehen ihr Wasser aber aus einer gemeinsamen Leitung. Deshalb hat man den Elsendorfer Bach aufgestaut, um aus ihm Wasser entnehmen zu können. Zusätzlich wurde ein weiter entfernt liegender Hydrant angezapft. Für diese umfangreiche Aufgabenstellung war eine große Anzahl an Einsatzkräften nötig und die Jugendfeuerwehren – die zum Teil zum ersten Mal an solch einer Großübung teilnahmen – konnten dabei voll überzeugen.

Großübung der Feuerwehrjugend

  • Teilnehmer:

    An der Großübung nahm der Nachwuchs der Feuerwehren Biburg, Elsendorf, Leibersdorf, Mainburg, Sandelzhausen, Schweinbach, Siegenburg und Wildenberg teil.

  • Belohnung:

    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung und der Besprechung lud Bürgermeister Markus Huber die Übungsteilnehmer gerne zu einer zünftigen Brotzeit ein.

Niederreiter, der selbst über 40 Jahre Feuerwehrerfahrung verfügt, war voll des Lobes. „Die Feuerwehr braucht Nachwuchs und wenn ich mir die jungen Feuerwehrler hier anschaue, ist mir um die Zukunft nicht Angst“. Trotzdem sei es in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach junge Menschen für ein Ehrenamt bei der Feuerwehr zu gewinnen. „Heutzutage gibt es einfach sehr viele Möglichkeiten für die jungen Leute und da stehen wir natürlich in Konkurrenz zu anderen Vereinen oder Tätigkeiten, die die jungen Leute schon machen.“ so Niederreiter.

Bereits in jungen Jahren kann man mitmachen

Ab 12 Jahren kann man der Jugendfeuerwehr beitreten, wobei man dann natürlich immer in Begleitung eines aktiven Feuerwehrlers eingesetzt wird. Das macht durchaus Sinn, wird bei der Feuerwehr doch mittlerweile hochtechnisches Equipment eingesetzt, das viel Fachwissen und eine gewissenhafte Einweisung nötig macht.

Am Ende jeder Übung gibt es dann auch eine Zusammenfassung durch den Einsatzleiter, in diesem Fall durch Kreisbrandmeister Niederreiter. „Wenn bei solch einer Übung nicht alles klappt, ist das nicht schlimm. Wir üben ja, um uns ständig zu verbessern.“ Bei der Jugendgroßübung gab es aber keinen Grund zur Kritik, und so ließ man sich die Brotzeit am Feuerwehrgerätehaus gerne schmecken.

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