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„Ein Landwirt gibt so schnell nicht auf“

Dem Kreisobmann im Bauernverband, Thomas Obster, ist trotz Strukturwandel nicht bang um die Zukunft von Kelheims Landwirten.

Kelheim.„Gemessen an den Antragszahlen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten, haben wir aktuell rund 1800 landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis – vom Vollerwerbs- bis zum ,Hobby-Betrieb‘. Alles in allem sind an die 2000 Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt; dazu kommen vor- und nachgelagerte Stellen, etwa im Agrarhandel, und Saison-Arbeitskräfte. Wichtig ist, dass die Arbeitsplätze im ganzen Landkreis verteilt und relativ krisensicher sind: Ein Landwirt als Unternehmer gibt so schnell nicht auf!

Wir haben zwar gerade wegen der Sonderkulturen wie Hopfen, Spargel relativ kleinflächige Betriebe. Aber auch bei uns geht der Strukturwandel hin zu wenigeren, größeren Betrieben weiter: Junge Leute aus der Landwirtschaft sind gefragt, gerade im Handwerk. Da gehen viele nicht auf den Hof zurück. Zum Glück steigt das Interesse wieder, den Hof zumindest im Nebenerwerb zu halten; viele machen dafür eine Zweit-Ausbildung zum Landwirt. Immer mehr erlernen den Beruf auch, ohne einen eigenen Betrieb zu haben. Immer besser machbar ist der Beruf für Frauen, weil er körperlich nicht mehr so anstrengend ist. Dafür sind immer mehr Köpfchen und Management gefragt. Ohne Freude und Leidenschaft für den Beruf geht es aber auch in Zukunft nicht!“ (hu)

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