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Große Hilfsbereitschaft

Petra Neumann-Eisele vom Museum Kelheim über die Vorbereitungen zur Ausstellung.

Kelheim.Frau Neumann-Eisele, wer hatte die Idee für eine Sonderausstellung zum Thema Tourismus?

Frau Wieben hat uns angesprochen, ob wir Lust hätten, eine Ausstellung über den Tourismus in Kelheim, quasi von den Anfängen bis jetzt, zu konzipieren.

War es schwierig, dafür Material und Leihgaben zu erhalten?

Das war schwieriger als wir uns gedacht haben, weil auf Aufrufe in der Presse hin ist so gut wie gar nichts gekommen. Man musste die Leute, von denen wir angenommen haben, dass die etwas haben könnten, direkt kontaktieren. Da sind wir auf sehr große Hilfsbereitschaft gestoßen, uns zu unterstützen.

Wie viele Leihgaben gibt es?

20 Leihgeber. Wir werden, grob geschätzt, circa 200 Exponate haben.

Was ist erfreulich bei der Vorbereitungsarbeit?

Dass die Leute, die wir angesprochen haben, so hilfsbereit reagiert haben und alle das Thema spannend finden.

Wie weit sind Sie mit den Vorbereitungen?

Die Vorbereitungen begannen im Juni/Juli 2016 nach der Ausstellung „Steinzeitkinder“. Ein Teil der Leihgaben sind hier. Es sind die Stücke, die vorbeigebracht wurden.

Um was handelt es sich dabei?

Es sind Sachen vom Schulerloch, eine Quetsche und eine Trompete. In einem der Pavillons wurde früher musiziert. Das hat man im ganzen Altmühltal hoch gehört. Das Schulerloch, die Befreiungshalle und das Kloster Weltenburg waren immer drei Hauptattraktionen für die Gäste in Kelheim seit den Anfängen des modernen Tourismus. Das war in den 1870 Jahren.

Es gab doch auch Pilgerfahrten in die hiesige Gegend, wann war des der Fall?

Die älteste Urkunde von 1442 belegt, dass Pilgerfahrten zur Frauenbergkapelle stattfanden. (eb)

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