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Bürgerversammlung

Kelheim ist international

Knapp 16200 Menschen sind derzeit in Kelheim gemeldet. Sie stammen aus 81 Nationen, informiert der Bürgermeister
Von Evi Schmidl

An die 100 Kelheimer waren zur Bürgerversammlung gekommen.
An die 100 Kelheimer waren zur Bürgerversammlung gekommen. Foto: Schmidl

Kelheim.An die 100 Interessierte waren zur Bürgerversammlung gekommen. Stadträte hätten, laut Bürgermeister Horst Hartmann, kein Rederecht. Es ginge um jene Probleme, die oft nicht auf der Agenda stünden. Derzeit seien 16 189 Bürger mit Erstwohnsitz gemeldet. Der Ausländeranteil beträgt 11,9 Prozent, also 1 927 Personen aus 81 Nationen. 2015 habe es 84 Geburten und 93 Eheschließungen gegeben. Im Bürgerserviceportal könnten Kelheimer so manches erledigen, ohne ins Rathaus zu kommen. Dort gäbe es auch eine „Mängelkarte“ deren Einträge an die jeweiligen Abteilungen weiter geleitet und schnellstmöglich abgearbeitet würden. Die Flüchtlingszahlen stammten vom 20. Oktober und wiesen in Gemeinschaftsunterkünften 166 Personen und in der Notunterkunft Dreifachturnhalle 181 Personen auf. Hartmanns Dank galt im dem Zusammenhang Nachbar-Sportvereinen und Schulen, die ihre Hallen dem ATSV öffneten.

Der Wohnmobil-Stellplatz für 54 Fahrzeuge werde 2016 auf dem Pflegerspitz für rund 200 000 Euro neu gestaltet. Für die Altlastensanierung Bauersiedlung seien Vorbereitungen getroffen. In der Kelheimwinzer Straße ginge es derzeit um Detailuntersuchungen. Das Mittertor sei fast fertig saniert, im Rathaus ist der Eingang mittlerweile barrierefrei gestaltet.

In einer schriftlichen Anfrage zeigte sich der Absender bereit, Sponsoren für die Vergoldung der Rosetten auf dem Zaun rund um die Mariensäule zu finden. Neues zum früheren Bahngelände, das jetzt der Stadt gehört, gibt es nicht. Bis jetzt stehe nur fest, dass es für die Schule Hohenpfahl einen Parkplatz geben werde, so Hartmann. Zudem würden die neuen Bauflächen am „Schwarzen Weg“ darüber erschlossen.

Angemerkt wurde auch, dass es am Rennweg/Ecke Hallstattstraße zu dunkel sei. Die defekte Leuchte sei bereits ersetzt, die Anrainer seien aufgefordert, die Büsche auszuschneiden, so Hartmann. Die Anregung zur weitere Beschriftung historischer Gebäude wie der Blutkirche oder des Schleiferturm, nahm Hartmann gerne auf. Die Ruhefrist für den Friedhof an der Kelheimwinzer Straße läuft 2020 ab. Die Stadt habe dabei keinerlei rechtliche Verpflichtung. Die Fläche sei Eigentum der Kirche. Gespräche mit Dekan Hans Maier habe es gegeben. Grabdenkmäler gelte es zu erhalten. Mehr Ruhebänke im Waldfriedhof forderte ein Besucher.

Wegen Straßenbaumaßnahmen wurden Schilder an der Heufeldstraße entfernt. Diese könnten schnell wieder aufgestellt werden. Auch die abgebauten Glascontainer in Affecking erhitzten die Gemüter, genauso die „schlechte Pflasterung“ in der Stadtmitte und die „wenig schönen Flächen“ dort. Kurzfristig ließe sich das alles nicht ändern, sagte der Bürgermeisters. Den Vorschlag, zum Volksfest eine kleine Gewerbeschau oder eine Warenmarkt zu gestalten, fand Hartmann gut.

Die Sträucher um den Spielplatz am Rennweg werden, um unerwünschte „Besucher“ fernzuhalten, von allen Seiten her stark gekürzt und ausgedünnt.

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