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Verkehr

Straße nach Essing für Wochen gesperrt

Der Freistaat saniert die viel befahrene Straße ab Anfang August für 1,3 Millionen Euro. Umleitungen sind eingerichtet.

•„Immer dem grünen Auto nach“ wird in den Sommerferien nicht möglich sein. Ab dem Kreisverkehr beim Kreiskrankenhaus Kelheim wird die Staatsstraße bis Essing saniert und deshalb für mehrere Wochen gesperrt. Foto: Beck
•„Immer dem grünen Auto nach“ wird in den Sommerferien nicht möglich sein. Ab dem Kreisverkehr beim Kreiskrankenhaus Kelheim wird die Staatsstraße bis Essing saniert und deshalb für mehrere Wochen gesperrt. Foto: Beck

Kelheim.In rund zwei Wochen ist es soweit: Ab Anfang August wird die Staatsstraße 2230 zwischen Kelheim und Essing umfassend saniert. Details dazu gab am Donnerstag das Staatliche Bauamt Landshut bekannt. Der Grund ist recht einfach erklärt: Gut 6500 Fahrzeuge, davon 315 Lastwagen, nutzen die Straße zwischen Kelheim und Essing pro Tag, im Stadtgebiet Kelheim sind es sogar gut 7300 (360 LKW). Dieses Verkehrsaufkommen ist überdurchschnittlich und hinterlässt Spuren.

Bis Ende Oktober 2019 wird die etwa sechs Kilometer lange Strecke laut Mitteilung des Staatlichen Bauamtes nun in zwei Bauphasen auf Vordermann gebracht. Die St 2230 ist hierfür gesperrt, eine Umleitung ausgeschildert. Der so genannte Krankenhauskreisverkehr in Kelheim bleibt für die komplette Bauzeit frei befahrbar.

Die erste Bauphase

In der ersten Phase wird ab Montag, 5. August 2019, die Fahrbahn zwischen dem so genannten Krankenhauskreisverkehr in Kelheim und dem Ortsausgang Gronsdorf sowie von Oberau bis Essing saniert. Gleichzeitig werden aufgrund von Bauwerksschäden auch eine Brücke im Zuge der St 2230 über einen Geh- und Radweg bei Altessing sowie ebenjener Geh- und Radweg erneuert.

Des Weiteren erfolgt zusätzlich für die Stadt Kelheim die Erneuerung des Fahrbahnbelags der Brücke im Zuge der Alleestraße über den Main-Donau-Kanal. Die St 2230 ist für den Durchgangsverkehr vollgesperrt, der Krankenhauskreisverkehr jedoch für die komplette Bauzeit frei befahrbar. Der Verkehr wird weiträumig in beide Richtungen über die St 2230 – Kelheim – St 2233 – Ihrlerstein – KEH 5 – Essing zurück auf die St 2230 und umgekehrt umgeleitet Auch die Geh- und Radwegbrücke auf Höhe Altessing ist während der Bauphase eins vollgesperrt.

Die Umleitung in Bauphase eins. Grafik: Staatliches Bauamt Landshut
Die Umleitung in Bauphase eins. Grafik: Staatliches Bauamt Landshut

In der ersten Bauphase ist die Zufahrt speziell für die Tropfsteinhöhle Schulerloch und die Natursteinwerke Kelheim nur aus Richtung Osten (also Kelheim) möglich: Die Tropfsteinhöhle Schulerloch, die Natursteinwerke Kelheim sowie Oberau können hier über die Kreisstraße KEH 15 – Staustufe Kelheim jederzeit angefahren werden (tageweise Ausnahmen wegen Asphaltierungsarbeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben). Der Abschluss der Arbeiten für den Abschnitt zwischen dem Krankenhauskreisverkehr Kelheim und Gronsdorf ist für Ende der Sommerferien, die Fertigstellung Oberau bis Essing bis Ende September geplant.

Die zweite Bauphase

Im Anschluss daran wird in der zweiten Bauphase von Ende September bis Ende Oktober dieses Jahres die Staatsstraße 2230 zwischen Oberau bis auf Höhe Gronsdorf erneuert. Die Strecke ist für den Durchgangsverkehr weiterhin vollgesperrt. Der Verkehr wird wie bereits in der ersten Bauphase in beide Richtungen über St 2230 – Kelheim – St 2233 – Ihrlerstein – KEH 5 – Essing zurück auf die St 2230 umgeleitet. Die Vollsperrung der Geh- und Radwegbrücke auf Höhe von Altessing wird mit Beginn der Bauphase zwei aufgehoben. Die Zufahrt für die Tropfsteinhöhle Schulerloch und die Natursteinwerke Kelheim ist in der zweiten Bauphase nur aus Richtung Westen (also Riedenburg) möglich.

Die Umleitung in Bauphase zwei. Grafik: Staatliches Bauamt Landshut
Die Umleitung in Bauphase zwei. Grafik: Staatliches Bauamt Landshut

Zusätzlich wird im Zuge der Maßnahme der Radweg nördlich der St 2230 zwischen Essing und Kelheim ebenfalls saniert und demzufolge während der gesamten Bauzeit vollgesperrt. Der Radverkehr wird auf den geschotterten Radweg nördlich des Main-Donau-Kanals umgeleitet.

Der Auftrag wurde nach öffentlicher Ausschreibung an die Firma Swietelsky aus Traunstein vergeben, teilte das Staatliche Bauamt mit. Der Freistaat Bayern investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Sanierung der Staatsstraße.

Für Informationen zur Maßnahme wird unter www.stbala.bayern.de ein Baustellenticker eingerichtet, der regelmäßig aktualisiert wird und den Fortschritt der Arbeiten begleitet.

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