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Ungewöhnliche Objekte öffnen

Drei nicht gerade alltägliche Bauwerke können am Wochenende bei den „Architektouren“ im Kreis Kelheim besichtigt werden.

Beispiele für Architektur im Landkreis Kelheim: Wohnhaus in Riedenburg, Automobildepot in Sandelzhausen und Blaues Haus in Neustadt
Beispiele für Architektur im Landkreis Kelheim: Wohnhaus in Riedenburg, Automobildepot in Sandelzhausen und Blaues Haus in Neustadt Foto: raith architekten Gmbh, Kelheim/Rainer Schneck

Kelheim.Mit drei sehr unterschiedlichen wie außergewöhnlichen Bauwerken wartet die Veranstaltungsreihe „Architektouren“ der Bayerischen Architektenkammer am Wochenende im Landkreis Kelheim auf – einem modernen, privaten Wohnhaus, einem preisgekrönten Sanierungsobjekt in städtischem Besitz und einem Depot für historische Automobile.

Die „Architektouren“ bieten zu Architektur, Stadtplanung, Landschafts- und Innenarchitektur wieder spannende Blicke hinter sonst meinst verschlossenen Türen und informative Gespräche mit Architekten und Bauherrn. Die bundesweite Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Architektur für alle!“

In Riedenburg ist am Sonntag von 14 bis 16 Uhr das Wohnhaus von Irene und Stefan Müller in der Michael-Reng-Straße zu besichtigen. Es handelt sich dabei laut Architekt Norbert Raith um ein puristisches Einfamilienhaus als Plusenergiehaus mit Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage.

Das „Blaue Haus“ in Neustadt erhielt den Denkmalspreis.
Das „Blaue Haus“ in Neustadt erhielt den Denkmalspreis. Foto: jd/Archiv

In Neustadt kann am Samstag von 11 bis 14 Uhr das Blaue Haus besichtigt werden. Bei dem Einzeldenkmal handelt es sich um ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das im Laufe seines Bestehens unterschiedlich genutzt wurde. Zuletzt war im Erdgeschoss ein kleiner Laden untergebracht. Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage am Kirchplatz, es wurde von der Stadt Neustadt erworben und von der Architektenpartnerschaft Michael Nadler, Karl Sperk und Robert Reif (Landshut) saniert. Im Erdgeschoss hat jetzt die Volkshochschule ihr Büro.

Citroën-Sammler Franz-Xaver Peters - das Bild zeigt ihn vor einem Tor seines alten Depots - ließ eine neue Ausstellungshalle errichten.
Citroën-Sammler Franz-Xaver Peters - das Bild zeigt ihn vor einem Tor seines alten Depots - ließ eine neue Ausstellungshalle errichten. Foto. nb/Archiv

Außergewöhnliche Fahrzeuge an ungewöhnlichem Ort – so ist das Automobildepot von Maria und Franz Xaver Peters aus Greding in Sandelzhausen bei Mainburg beschrieben. Peters sammelt historische Citroën-Fahrzeuge und hat diese in einem ehemaligen Munitionsdepot eingelagert. Nun hat das Architekturbüro Deppisch aus Freising eine neue Ausstellungshalle konzipiert. Die Nutzfläche beträgt 1445 Quadratmeter. Die Citroën-Sammlung Peters befindet sich in der Andre-Citroën-Straße 1 in Sandelzhausen. Geöffnet ist am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr. Treffpunkt für Führungen ist jeweils um 14 Uhr vor der neuen Halle

Alle Architektouren-Projekte wurden von einem unabhängigen Beirat ausgewählt und sind unter http://architektouren.byak.de/byak.html einsehbar

Weitere Berichte aus dem Landkreis Kelheim finden Sie hier.

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