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Mobilfunk

Zweiter Mast sorgt für Debatte

Vorberatung im Kelheimer Bauausschuss über die Montage eine Vodafone-Anlage auf dem Dach des Deutschen Hofes..
Von Elfi Bachmeier-Fausten

Kelheim.Mit 4:5-Stimmen endete die Vorberatung bei der jüngsten Bauausschusssitzung über die Installation eines Mobilfunkmasts der Firma Vodafone auf dem städtischen Objekt Deutscher Hof an der Alleestraße.

Dieser Standort ist laut Stadtratsbeschluss vom November 2014 den Unternehmen Telefonica und Vodafone von der Kommune angeboten worden. Wie die Ausschussmitglieder unterrichtet wurden, gab es zwei Vorgaben: die Masthöhe von sieben Metern beziehungsweise 6,50 Metern (über First) soweit wie möglich zu reduzieren und die Anlage zu verkleiden. Telefonica hatte im Juli vom Stadtrat die Genehmigung für die Montage eines Mobilfunkmasts auf dem Dach des Deutschen Hofes erhalten. Dem Gremium wurde eine Darstellung des Gebäudes gezeigt, auf der sich auf der linken und auch auf der rechten Seite je ein Mobilfunkmast mit Verkleidung befindet. Stadtrat Alois Beckstein gefiel nicht, dass die beiden Anlagen soweit auseinander seien. Stadtrat Raimund Fries meinte, dass das Ganze ohne Verkleidung „etwas graziler“ wäre. Es sollte überlegt werden, ob auf die Verkleidung zu verzichten sei.

Dritter Bürgermeister Theo Schabmüller sagte zu Stadtrat Fries: „Der Vorschlag zu verkleiden kam von Ihnen. Wir wären schon viel weiter, wenn die Verkleidung nicht gefordert worden wäre.“ Stadträtin Johanna Frischeisen sah bei den beiden Anlagen kein Problem. Bürgermeister Horst Hartmann erinnerte daran, dass man im vergangenen Jahr bei einer Mobilfunkmast-Baumaßnahme von Telekom „vor vollendete Tatsachen gestellt“ worden sei. Über den Mobilfunkmast von Vodafone auf dem Deutschen Hof hat der Stadtrat noch zu befinden.

Bei einer Gegenstimme wurde der Aufstellungsbeschluss für eine Änderung des Bebauungsplanes Nr. 26 „Riedenburger Straße-Maria-Fels“ durch Deckblatt Nr. 3 beschlossen. Die Änderung hatte die Archus Bösl GmbH beantragt. Vorgesehen ist der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit jeweils sieben Wohnungen und eine Tiefgarage. Für den Bebauungsplan Nr. 7 „Klause“ (durch Deckblatt Nr. 10) im Stadtteil Affecking wurde von den Bauausschussmitgliedern der Satzungsbeschluss gefasst. Das Erweiterungsgebiet enthält Parzellen für die Errichtung von Einfamilienhäusern sowie für eine Wohnanlage mit drei Gebäuden.

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