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Gemeinderat

Dorfplatz erhält den kirchlichen Segen

Ein Festakt am 7. Oktober setzt den Schlusspunkt: Die wichtigste Baumaßnahme Kirchdorfs endet jetzt offiziell.
Von Wolfgang Abeltshauser

Bald soll auf dem Dorfplatz in Kirchdorf auch der Brunnen sprudeln. Foto: Abeltshauser
Bald soll auf dem Dorfplatz in Kirchdorf auch der Brunnen sprudeln. Foto: Abeltshauser

Kirchdorf.Er ist neben dem Dorfladen das wichtigste Infrastrukturprojekt der Kommune: der Dorfplatz. Nun gehen die Arbeiten für das neue Zentrum Kirchdorfs offiziell zu Ende. Am 7. Oktober wird der Platz eingeweiht. Die Gemeinderäte zurrten jetzt das Festprogramm fest. Im Mittelpunkt steht der kirchliche Segen.

Bürgermeister Alois Prantl und seine Mitstreiter waren sich rasch einig. Der Tag soll groß gefeiert werden. Die Kirchdorfer Vereine sollen teilhaben. So gibt es am Festtag einen Festzug vom Pfarrstadl hinauf zur Kirche. Dort wird Gottesdienst gefeiert. Anschließend gegen 11 Uhr gibt es Ansprachen auf dem Dorfplatz. Der kirchliche Segen schließt sich an. Danach dürfen sich die Gäste im Pfarrstadl beim Mittagessen stärken. Dort geht es am Nachmittag mit dem Erntedank des Obst- und Gartenbauvereins weiter.

Kaution wird verlangt

Strengere Regeln gibt es in Zukunft für diejenigen, die den Pfarrstadl nutzen wollen. Prantl und Ratsmitglied Markus Gschlößl sind da auf einer Linie. Letzterer kümmert sich mit um die Abläufe in dem Gebäude. In den vergangenen Jahren sei der Stadl wieder schön hergerichtet worden. Da gehe es nicht, dass Nutzer ihn unaufgeräumt zurücklassen, wie es öfters vorkomme.

Auch Lorenz Bachhuber stimmte in den Chor ein. Ohne eine Kaution werde es nicht mehr gehen. Die werden ab jetzt Vereine und Privatpersonen, die den Stadl nutzen wollen, zahlen müssen. Außerdem erhöhte der Rat die Miete für Vereinsveranstaltungen. Sie kostet nun pauschal 50 Euro. Bisher reichten für halbtägige Feste 25 Euro. Privatpersonen zahlen 75 Euro.

Neue Leitung quert Kirchdorf

Erste Informationen gab es für die Räte über den geplanten Neubau der Hochspannungsleitung von Fürth nach Altheim bei Landshut. Sie wird auch Kirchdorfer Gemeindegebiet queren. Dazu kamen Reinhard Hüttner und Lea Gulich von der Firma Tennet in den Kirchdorfer Gemeinderat. Die alte Leitung stamme noch aus den 40er Jahren. Sie entspreche nicht mehr modernen Anforderungen.

Splitter aus dem Kirchdorfer Gemeinderat

  • Bauvoranfrage:

    Das Baugebiet „Am Westenfeld“ füllt sich weiter. Die Räte hatten eine Bauvoranfrage für ein Einfamilienhaus auf dem Tisch liegen. Sie stimmen dafür. Der Bauherr darf auch die Hauswand höher bauen als in den Festlegungen niedergeschrieben.

  • Uhr:

    Die Kirchturmuhr muss repariert werden. Der genaue Umfang der Arbeiten steht aber noch nicht fest. (wo)

Beide betonten, dass zu geschlossenen Ortschaften ein Mindestabstand von 400 Metern eingehalten werde. Deshalb suche das Unternehmen für die Strecke, die derzeit noch direkt durch den Ortsteil Mantelkirchen verläuft, eine neue Trasse. Wolfgang Marxreiter betonte, dass es auch danach noch möglich sein müsse, Hopfengärten anzulegen. Er erhielt zur Antwort: Die Masten und damit die Leitungen seien hoch genug. Denn die Leitungen sollen nicht tiefer hängen als zwölf Meter.

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