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Gemeinschaft

Ohne sie wäre vieles nicht möglich

Tatkraft und Gemeinsamkeit zeichnen seit jeher den Kirchdorfer Frauenbund aus – jetzt feierte er sein 35-jähriges Bestehen.
von Roswitha Priller

Viele Mitglieder und Ehrengäste folgten der Einladung zur 35-Jahr-Feier des KDFB Kirchdorf. Foto: Priller
Viele Mitglieder und Ehrengäste folgten der Einladung zur 35-Jahr-Feier des KDFB Kirchdorf. Foto: Priller

Kirchdorf.Mit einem Festgottesdienst beging kürzlich der Zweigverein vom Katholischen Frauenbund (KDFB) Kirchdorf sein 35-jähriges Jubiläum. Im Rahmen der anschließenden Feierlichkeiten im Gasthaus Rieder wurden Ehrungen von langjährigen Mitgliedern vorgenommen. Vorsitzende Evi Marxreiter freute sich unter den vielen Anwesenden auch den amtierenden Bürgermeister Alois Prantl sowie die Bundesvizepräsidentin Marianne Bäumler, die Diözesanvorsitzende Karin Schlecht und die Bezirksvorsitzende Dagmar Kellner begrüßen zu können. Von den Zweigvereinen Pürkwang, Biburg, Siegenburg und Train waren ebenfalls Mitglieder gekommen. Marxreiter bedankte sich zudem beim geistlichen Beirat des Bezirkes Monsignore Johannes Hofmann und Pfarrer Dr. Benjamin Kasole Ka-Mungu für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. In einem Rückblick ließ Marxreiter die Entstehung des Zweigvereins vor 35 Jahren Revue passieren.

70 Anmeldungen bei Gründung

Auf Initiative des damaligen Ortspfarrers Peter Eckmann wurde der KDFB Kirchdorf mit 70 Frauen gegründet. Unter dem Motto „Kein Mensch kann alleine etwas ausrichten“ taten sich die Gründungsmitglieder von Anfang an mit viel Tatkraft und Engagement zusammen. Bereits im Gründungsjahr gab es ein volles Programm, was sich bis heute bewährt habe. Faschingsbälle, Maiandachten, Bezirkswallfahrten, Ausflüge, Vorträge, Kochkurse und vieles mehr bestimmen seitdem den Jahresablauf der Kirchdorfer Frauen, so Marxreiter. „Ihr habt damals nicht gewusst, auf welches Abenteuer ihr euch einlasst.“, lobte Marxreiter den Mut der Vereinsgründerinnen. Den Vorsitz übernahmen vor 35 Jahren Franziska Renkl und Magdalena Buchner. Unterstützt wurden sie von Schriftführerin Martha Lidl und Schatzmeisterin Maria Obermeier. Eine der ersten Projekte war die Restaurierung der im Besitz der Pfarrei befindlichen Jungfrauenfahne durch die Kössinger Stickerei.

Diözesanvorsitzende Schlecht dankte den Kirchdorfer Vereinsmitgliedern für ihr vielfältiges Engagement und ihre Energie. „Ohne sie wäre Vieles nicht möglich – weder in der Kirche, noch in den Kommunen oder beim Frauenbund selbst. Durch sie werden Veränderungen und neue Aufbrüche möglich.“, lobte Schlecht.

Silberne Ehrennadeln vergeben

Bundesvizepräsidentin Bäumler war es eine Ehre 14 Frauen mit der silbernen Ehrennadel für über 20-jährige Mitgliedschaft beim KDFB Kirchdorf auszuzeichnen. „Der KDFB braucht Frauen wie sie – mit Freude, Mut, Elan, Kreativität und Begeisterungsfähigkeit.“

Die geehrten Frauen erhielten die silberne Ehrennadel des KDFB. Foto: Priller
Die geehrten Frauen erhielten die silberne Ehrennadel des KDFB. Foto: Priller

Die silberne Ehrennadel für über 20-jährige Mitgliedschaft beim KDFB Kirchdorf erhielten Josefine Hohenester, Christa Kirmaier, Rosi Steiger, Andrea Weingartner, Annemarie Heigl, Angela Pirzer, Rosi Schinagl, Heidi Haltmeier, Christine Brummer, Bettina Brandl, Edeltraud Prantl, Monika Geltl, Angelika Neumeier und Ingrid Treitinger. Die Ehrung übernahm Bundesvizepräsidentin Marianne Bäumler.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten „d’4 Blechseggln“ aus Schwandorf. Eine Oberpfälzer Wirtshausmusik, die unter dem Motto „Weils schee is und a Freid macht“ aufspielte.

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