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Glaube

Fabian Eibl zelebriert seine erste Messe

Primizprediger in der Propstei St. Michael in Paring war Prof. Pater Alkuin Schachenmayr vom Zisterzienserorden.

Fabian Eibl bezeugte bei der Primiz seine Verbundenheit zur Marianischen Männercongregation.  Foto: Elvir Tabakovic
Fabian Eibl bezeugte bei der Primiz seine Verbundenheit zur Marianischen Männercongregation. Foto: Elvir Tabakovic

Langquaid.Nachdem der junge Chorherr Fabian Eibl am letzten Samstag im Stift Heiligenkreuz bei Wien durch Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des päpstlichen Hauses und Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI., die Priesterweihe empfangen hatte, hat er am Fest der Patrona Bavariae seine erste heilige Messe in der Propstei St. Michael in Paring gefeiert.

Probst spricht Grußworte

Propst Maximilian Korn begrüßte neben der Familie von Fabian Eibl besonders das Stiftskapitel von St. Johann, die Priester, Familiaren und Freunde der Propstei, den Primizprediger, Prof. Pater Alkuin Schachenmayr OCist, sowie den Regens des überdiözesanen Seminars in Heiligenkreuz Mag. Martin Leitner und zahlreiche Seminaristen aus Heiligenkreuz. Sein Gruß richtete sich auch an die Freunde von H. Fabian, an die Vertreter der örtlichen Vereine und an alle Gläubigen, die zu diesem Festtag in die Klosterkirche St. Michael gekommen waren. Propst Maximilian bat anschließend den Neupriester, die heilige Messe für alle zu feiern, denn von dieser, so der Propst, gehe der größte Segen aus.

In seiner Predigt erklärte Pater Alkuin, dass der Boden, auf dem wir stehen, „heiliger Boden“ sei. „Der Kirchenraum und dort, wo der Neupriester stehen darf, am Altar, ist heiliger Boden.“ Er verglich den Tabernakel, in dem Jesus Christus in Form der Hostie gegenwärtig ist, mit dem brennenden Dornbusch aus dem Alten Testament: Dieser brenne und verbrenne doch nicht, er spende Licht und Wärme. „So brennt auch die heilige Kommunion und gibt uns Kraft. Auch Maria, deren Fest am ersten Mai in Bayern begangen wird, gleicht einem brennenden Dornbusch. Sie ist wie ein lebendiger Tabernakel, weil sie während ihrer Schwangerschaft Jesus getragen hat. Auch sie brennt und stiftet mütterliche Wärme.“

Priester bleibt Mensch

Der Anblick von Feuer, so P.Alkuin, sei faszinierend, und jeder könne sich an die ersten Lagerfeuer seines Lebens erinnern, wo er fasziniert in die Flammen gesehen habe und sich vielleicht gefragt habe: „Was ist eigentlich Feuer? Wo ist die Grenze des Feuers? Wo fängt es an und wo hört es auf?“ Man dürfe das Feuer nicht berühren, nahe sich ihm nur mit vorsichtigen Schritten. Genau das solle auch der Priester bedenken, wenn er sich dem Altar mit großer Ehrfurcht nähere. „Der Priester ist es dann auch, der mit seinen geweihten Händen sozusagen durch das Feuer hindurchgreifen darf. Was er vom jenseits dann in unsere Welt hinüberbringt, ist dann die Eucharistie.“ Trotz dieses großen Auftrages bleibe der Priester ein Mensch, ein Sünder. „Er ist für die Kirche da und seine Aufgabe ist es, als Dank und Bitte für die Menschen das Opfer am Altar darzubringen.“

Der Neupriester Eibl dankte allen, die ihn auf dem Berufungsweg und bei der Ausbildung begleitet haben, sowie allen, die bei der Vorbereitung und Feier der Primiz mitgewirkt haben. Im Anschluss begaben sich die Chorherren und die geladenen Gäste nach Hellring, um den Abend mit einem Festessen ausklingen zu lassen, teilen die Augustiner Chorherren von Paring mit.

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