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Medien

Senioren erobern sich die digitale Welt

Der Bedarf ist offenbar gegeben: Die Kursangebote im Langquaider Mehrgenerationenhaus stoßen auf eine große Resonanz

  • Auch Senioren erobern sich immer öfter die Computer-Welt. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
  • Die Laptop-Kurse mit Hiltrud Leidinger (li.) machen den Teilnehmern sichtlich Spaß. Foto: Kempny-Graf

Langquaid. „Fit für die Zukunft“, so lautet Langquaids Leitmotiv. Viel wird für die Fitness aller Generationen in der „digitale Welt“ getan – ganz besonders für alle Älteren, die nicht mit elektronischen Medien und Online-Angeboten aufgewachsen sind und sich den Zugang dazu erst erarbeiten müssen.

Da sich das Mehrgenerationenhaus Langquaid 2018 erfolgreich um Aufnahme in das Modellprogramm „Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien“ beworben hat, können seit Herbst alle Interessierten die digitale Welt stressfrei erkunden. Die bislang angebotenen Kurse und Mediensprechstunden fanden enormen Zuspruch. Die ersten Kurse „Einstieg in den Umgang mit dem Laptop“, „MS-Office“ sowie „Internet“ waren direkt nach Veröffentlichung ausgebucht. Aber selbstredend ist für die Fortsetzung längst gesorgt. Und auch Neu-Einsteiger können mitmachen.

„Das Modellprogramm aus dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ist eine tolle Sache“, freuen sich Bürgermeister Herbert Blascheck und die Organisatorinnen Brigitte Kempny-Graf, Melanie Hase und Andrea Meyer vom Team Mehrgenerationenhaus Soziale Stadt nach den ersten Erfahrungen.

Gruppengröße angehoben

„Der Bedarf für die Angebote ist auf alle Fälle gegeben! Bei den Kursen mussten wir aufgrund der hohen Nachfrage die ursprünglich geplante Gruppengröße von sechs Personen auf zehn bis zwölf anheben. Aber dank unserer Referentin, EDV-Fachfrau Hiltrud Leidinger aus Rohr, die auch bei der größeren Teilnehmerzahl und den verschiedenen Vorkenntnis-Ständen die gesamte Gruppe mächtig voran bringt, haben alle viel Computerwissen erwerben können“, berichtet das Orga-Team. Eigentlich seien ja pro Kurstag nur eineinhalb Stunden mit einer Kaffeepause vorgesehen gewesen. Aber meist würden eifrig „Überstunden“ gemacht, der vom MGH-Team bereitgestellte Kaffee und Kuchen bleiben unangetastet stehen, so sehr seien alle im digitalen Fieber. Auch die monatlichen Mediensprechstunden, in denen ganz individuelle Fragen gestellt werden können, finden großen Anklang. Am 26. Februar, 12. März, 2. April, 7. Mai und 4. Juni sind hier die nächsten Termine.

Für den Kurs „Bilder von der Kamera auf den Laptop hochladen, speichern, archivieren oder per E-Mail versenden“ am 14., 21. und 28. März sind noch einige wenige Plätze frei. Weitere Angebote sind schon in Planung: Der Kurs „Umgang mit Office“ am 4. und 11. April, jeweils 14.30 bis 16 Uhr, bietet eine Vertiefung der Kenntnisse in den Office-Programmen, insbesondere der Textverarbeitung.

Im Mai ist Smartphone Thema

Eine kleine Laptop- und PC-Pause folgt im Mai. Dafür dreht sich dann um das Smartphone: Im Kurs „Bilder und Nachrichten mit dem Smartphone“ wird ein Einstieg geboten. Die Termine sind der 9. und 16. Mai, ebenfalls jeweils von 14.30 bis 16 Uhr. Weitere Angebote und Termine folgen. Ein Kurs-Nachmittag kostet fünf Euro, die Mediensprechstunden sind kostenlos. Referentin ist Hiltrud Leidinger.

Anmeldung ist nötig

  • Kursangebote:

    Unbedingt erforderlich ist eine Voranmeldung im Büro Soziale Stadt-Mehrgenerationenhaus, Hintere Marktstraße 20, Tel. (0 94 52) 9 12 16 oder E-Mail: mgh@langquaid.de.

  • Unterstützung:

    Die Angebote für die Senioren werden gefördert aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und durch den Markt Langquaid.

Gefördert werden die Angebote durch das Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und durch den Markt Langquaid. Dazu Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer: „Der digitale Wandel eröffnet viele Chancen, um das Leben der Menschen zu erleichtern. Die Digitalisierung bestimmt heute nahezu alle unsere Lebensbereiche.“ Etwa die Hälfte der 90 Mehrgenerationenhäuser in Bayern werden sich 2019 am Modellprogramm beteiligen.

Weitere Berichte aus Langquaid finden Sie hier.

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