MyMz
Anzeige

Gemeinderat

Stromversorgung und Trinkwasser im Fokus

Tiefbrunnen Appersdorf wird regeneriert. Photovoltaikanlage soll Energie für Eigenbedarf der Kläranlage Langquaid liefern.
Von Petra Croitoru

Der Tiefbrunnen bei Appersdorf soll weiterhin erstklassiges Wasser liefern.  Foto: Roland Weihrauch/dpa
Der Tiefbrunnen bei Appersdorf soll weiterhin erstklassiges Wasser liefern. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Langquaid.In der jüngsten Marktratsitzung standen neben der Regeneration des Tiefbrunnens auch die Photovoltaikanlage für die Kläranlage sowie die kommunale Strombeschaffung auf der Tagesordnung.

Das Wasserwerk des Marktes Langquaid liefert Trinkwasser in hervorragender Qualität. Um dieses auch zukünftig zu gewährleisten, sei es wichtig, dass die Wasserversorgung auch technisch immer auf dem modernsten Stand sei, führte Bürgermeister Herbert Blascheck zu Beginn der Sitzung aus. Deshalb werde aktuell ein Konzept zur weiteren zukunftsorientierten Modernisierung des Wasserwerks erarbeitet, so der Rathauschef weiter.

Tiefbrunnen Appersdorf regeneriert

Im Rahmen dieses Konzepts wird als erste Maßnahme der 1959 errichtete Tiefbrunnen bei Appersdorf regeneriert. Durch diese Regeneration soll die Leistungsfähigkeit des Brunnens erhalten oder verbessert werden. Auch die technische Brunnenausrüstung wird im Zuge dieser Maßnahme erneuert werden. Für die bereits im September 2018 beschlossene Errichtung einer Photovoltaikanlage für die Kläranlage als Eigennutzungsanlage vergaben die Markträte den Auftrag dazu an das wirtschaftlichst bietende Unternehmen. Die Photovoltaikanlage mit einer Anlagengröße von 47,8 kWpeak wird die Energie für den Eigenbedarf der Kläranlage liefern.

Im nächsten Tagesordnungspunkt zur kommunalen Strombeschaffung 2019 stimmten die Markträte erneut der Beteiligung an der europaweiten Bündelausschreibung zur gemeinsamen Strombeschaffung für bayerische Kommunen zu. Durch diese Bündelausschreibung kann der Markt Langquaid auch 2020 wieder von günstigen Strompreisen profitieren.

Elternhaltestelle soll kommen

Um im Bereich des fast fertiggestellten Familien- und Bildungszentrums in der Schulstraße weitere öffentliche Parkflächen zu schaffen, wurde bereits das Grundstück Schulstraße 7 durch den Markt erworben. Bürgermeister Herbert Blascheck informierte darüber, dass nun das darauf befindliche Wohnhaus abgebrochen wird und sowohl diese als auch die angrenzende Fläche geschottert wird, damit sie bereits als Parkplatz genutzt werden kann.

Parallel dazu wird in Abstimmung mit der Regierung von Niederbayern die Parkplatzgestaltung ausgearbeitet, die auch eine „Elternhaltestelle“ beinhalten soll, so dass Schulkinder, die von ihren Eltern zur Schule gebracht werden, dort gefahrlos ein- und aussteigen können. Für die gesamte Baumaßnahme erhält der Markt Langquaid eine Förderung aus dem Programm „Soziale Stadt“ mit dem erhöhten Fördersatz „Innen statt Außen“ in Höhe von 80 Prozent.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Kelheim finden Sie hier

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht