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Erfolg

49 Mal steht die Eins vor dem Komma

141 Abiturienten des Gabelsberger Gymnasiums in Mainburg erhielten von Schulleiter Alexander Wildgans ihre Zeugnisse.
Von Woflgang Abeltshauser

Die zehn besten Absolventinnen und Absolventen mit Schulleiter und Oberstufenkoordinator Foto: Wolfgang Abeltshauser
Die zehn besten Absolventinnen und Absolventen mit Schulleiter und Oberstufenkoordinator Foto: Wolfgang Abeltshauser

Mainburg.Sie haben es geschafft. 141 Abiturienten des Gabelsberger Gymnasiums erhielten am Freitagnachmittag von Schulleiter Alexander Wildgans ihr Abschlusszeugnis in die Hände gedrückt. Es ist heuer ein exquisiter Jahrgang, den er und Oberstufenkoordinator Robert Wittl verabschieden durften. Schafften doch 49 von ihnen eine Eins vor dem Komma.

Der Traum ist Realität

Es ist der Traum eines jeden Fünftklässlers. Da sind sich zumindest die Jahrgangsstufensprecher Julia Gebendorfer und Diyar Gökmen sicher. Und jetzt war es soweit. „Wir haben das Abitur in der Tasche – vielleicht sogar schneller als gedacht“, sagte Gökmen mit einem Schmunzeln. In den vergangenen acht Jahren seien viele Freundschaften entstanden und Erfahrungen gemacht worden. „Gerade in der Oberstufe haben wir uns alle besser kennengelernt.“ Denn da sind ja die Klassenverbände aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler belegen verschiedene Kurse. Gebendorfer und Gökmen fanden mit Blick auf den Lehrplan kritische Worte. Sicherlich haben die 141 in den vergangenen Monaten so einiges lernen müssen. Ob da zu hundert Prozent das richtige dabei war, bezweifelten die beiden.

Nachhilfe sei notwendig

So sei die Umwelt derzeit ein wichtiges Thema. Jedoch: Haben die diesjährigen Abiturienten das nötige Wissen mitbekommen, um der Natur zu helfen? Wohl nicht – wisse man selbst beispielsweise doch nicht, in welche Abfalltonne etwa beschichtetes Papier gehört. Wer solle so etwas wissen, wenn es nicht Abiturienten wissen? Und um im späteren Leben besser zurechtzukommen, wäre es hilfreich, mit Stress besser umgehen zu können. Oder auch eine Steuererklärung ausfüllen zu können. Beides fehlte den jungen Menschen in ihrer Schulausbildung.

Der Oberstufenchor umrahmte die Feierstunde. Foto: Abeltshauser
Der Oberstufenchor umrahmte die Feierstunde. Foto: Abeltshauser

Wildgans nahm diese Kritik auf, die Abiturienten hätten an diesem Tag auch das Recht dazu. Er habe sie wohl gehört – einiges davon wolle er umsetzen. Aber auch so gebe es viele Möglichkeiten für sie im Leben. Wildgans rief den jungen Menschen zu: „Bleibt gesund, zufrieden und werdet glücklich.“

Sich für etwas einsetzen

Wittl forderte sie auf, positiv an der Gesellschaft mitzuwirken. Er wünsche sich, dass sie dem Trend, immer nur dagegen zu sein, nicht folgen. „Kritisieren ist einfach und bequem“, stellte er fest. Deshalb freut es ihn, dass Freitag für Freitag Schüler für etwas demonstrieren – auch wenn sie dafür dem Unterricht fernbleiben.

Das sind die Besten der Besten

  • 1,0:

    Anna Haid, Alexandra Adam

  • 1,1:

    Corina Haltmaier, Anna Zinner, Jessica Lauber, Sebastian Danböck, Hannah Schmidt

  • 1,2:

    Julia Kukic, Anna Nasri-Roudsari, Lena Wimmer

  • 1,3:

    Zeynep Bulut, Larissa Wagensonner, Maximilian Stich

  • 1,4 und 1,5:

    Martin Felber, Johannes Huber, Julia Liebl, Julia Gebendorfer, Thomas Holzmann, Franziska Neumaier, Laura Stiegler

Der Elternbeiratsvorsitzende Winfried Stark hatte auch die Mütter und Väter im Blick. Er rief ihnen zu: „Haben Sie Vertrauen zu ihren Kindern und sind Sie da, wenn Sie gebraucht werden.“

Landrat Martin Neumeyer machte ein Wortspiel mit Blick auf den Begriff Reifeprüfung. Er ließ die Abiturienten wissen: „Ihr seid jetzt reif für das Leben.“ Landtagsabgeordnete Petra Högl sagte ihnen, dass sie nun Schlüssel für viele Türen in ihren Händen halten. Bezirksrätin und stellvertretende Bürgermeisterin Hannelore Langwieser gab ihnen – sinnbildlich gemeint – Flügel und Wurzeln mit auf ihren weiteren Lebensweg. Damit sie alle ihre Ziele auch erreichen können – aber immer wissen, woher sie ursprünglich kommen.

Das war die Abi-Feier am Donau-Gymnasium in Kelheim.

Das war die Abi-Feier am Johannes-Nepomuk-Gymnasium Rohr.

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