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Mainburg: Tausende Narren beim Gaudiwurm

Ob Bierstreit oder Hallenbad-Problem: Faschingsnarren tischten dem Publikum beim Faschingszug viele Themen auf.
Von Roswitha Priller

Die Faschingsfreunde aus Walkertshofen hätten viele Bademeister fürs Mainburger Hallenbad. Foto: Priller
Die Faschingsfreunde aus Walkertshofen hätten viele Bademeister fürs Mainburger Hallenbad. Foto: Priller

Mainburg.Viele Faschingsfreunde aus nah und fern säumten am Samstagnachmittag in Mainburg die Straßenränder. Die meisten Faschingswagen hatten sich allgemeine Motive zum Thema genommen. Aber einige nutzten doch die eigentliche Narrentradition und gaben ihre Meinung zu strittigen lokalpolitischen Themen preis. So nahmen beispielsweise die Faschingsfreunde Walkertshofen die Situation im städtischen Hallenbad unter die Lupe – und stellten gleich eine große Schar an Bademeistern und -nixen.

Ebenso kritisch war eine private Gruppe, die den Bierstreit vom letzten Gallimarkt aufs Korn nahm. Ganz unpolitisch kamen Bezirksrätin Hannelore Langwieser mit Landrat Martin Neumeyer daher – sie als Harlekin und er als Robin Hood. „Ich bin schon immer ein riesen Faschingsfan gewesen“, sagte Neumeyer, der sichtlich Gefallen am Gaudiwurm fand.

Viele lustige Fußgruppen

Satomba von der Musikschule Mainburg führte den Zug an. Foto: Priller
Satomba von der Musikschule Mainburg führte den Zug an. Foto: Priller

Natürlich war auch die Mainburger Narrhalla groß vertreten. Mit schicken Cabrios wurden deren Prinzenpaare beim Umzug chauffiert. „Der Wagen ist von unserem Opa“, erklärte der stolze Prinzenpapa vom Kinderprinz Florian I. Im Gegensatz dazu waren die Attenhofener Hoheiten mit Rikscha und Fuhrwerk unterwegs.

Viele lustige Fußgruppen begeisterten die Zuschauer mit ihren Kostümierungen. „Wir kommen eigentlich immer zu den Umzügen und schauen uns an, was los ist“, sagten zwei flotte Mickey Mäuse, die extra aus Rottenburg hergefahren waren. Allerdings seien ihre aktiven Zeiten auf einem Wagen vorbei. Die Rottenburger Faschingsfreunde unterhielten mit vielen Figuren von Asterix und Obelix. Neben Schlümpfen, Pokemon und Lucky Luke waren einige Comic-Figuren unterwegs. Aber auch Borkenkäfer, Bienen und Schmetterlinge gab es zu sehen. Aus dem Land der Träume waren die Ettenkofener gekommen und hatten gleich große Federbett samt Kopfkissen als Verkleidung. Richtig zum Schlafen werden sie aber wohl doch nicht gekommen sein, dazu war einfach viel zu viel los.

Alles in Ordnung

Beim Gallimarkt ein fremdes Bier geht gar nicht.Foto: Priller
Beim Gallimarkt ein fremdes Bier geht gar nicht.Foto: Priller

„Bisher ist alles in Ordnung“, gaben Polizei und Feuerwehr Auskunft. Zumindest die freiwilligen Helfer feierten ein klein bisschen am Rande mit und freuten sich über die knusprigen Brezen, die Max und Moritz bereitwillig verteilten. Die beiden Schelme waren von einer örtlichen Bäckerei ausgesandt worden.

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