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Polizei

Rund um Kelheim wurde wenig gerast

Der Blitzmarathon verlief für die Polizei relativ unspektakulär. Nur vereinzelt schlugen Fahrer über die Stränge.

In ganz Bayern wurde an rund 2000 Messstellen die Geschwindigkeit kontrolliert. Foto: Uwe Anspach/dpa
In ganz Bayern wurde an rund 2000 Messstellen die Geschwindigkeit kontrolliert. Foto: Uwe Anspach/dpa

Mainburg.Am 3. und 4. April fand bayernweit der Blitzmarathon statt. Im Zuge des Blitzmarathons wurde unter anderem auf der A 93 in Fahrtrichtung Regensburg gemessen. Es wurden insgesamt 14 Anzeigen und acht Verwarnungen ausgesprochen. Einer der Fahrer war mit 168 km/h bei erlaubten 120 km/h unterwegs, ihm droht nun ein Fahrverbot.

Die Polizeiinspektion Kelheim war in diese Aktion mit eingebunden, nachdem im Rahmen des Bayrischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“, Schnellfahrer nachhaltig zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen angeleitet werden sollen.

Sechs Verkehrstote im letzten Jahr

Im Jahr 2018 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Kelheim 2293 Verkehrsunfälle. Dabei waren 449 Verletzte und 6 Tote zu beklagen. Bei 124 Verkehrsunfällen wurde eine zu hohe Geschwindigkeit als Hauptunfallursache registriert.

Die eingesetzten Polizeibeamten der Polizeiinspektion Kelheim setzten sich daher zum Ziel, eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmern zu erreichen.

Bei den Geschwindigkeitskontrollen an fünf verschiedenen Messstellen im Bereich der Polizeiinspektion Kelheim wurden in einem reinen Messzeitraum von fünf Stunden rund 220 Fahrzeuge gemessen.

Insgesamt gesehen hielten sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. So mussten lediglich fünf Verkehrsteilnehmer zur Anzeige gebracht werden. Zwei Pkw-Fahrer wurden mit Verwarnungen zwischen 15 und 35 Euro belegt, wobei diese bar an der Kontrollstelle bezahlt wurden.

Positive Bilanz zum Blitzmarathon

Außerdem führte die Polizeiinspektion Mainburg auch eigenständig Messungen mit einem Handlasermessgerät durch. Nach Kontrollen an drei verschiedenen Messstellen gab es keine Beanstandungen. Bis 22.35 Uhr musste nicht einmal eine Verwarnung ausgesprochen werden. Dann wurde aber doch noch ein 27-Jähriger aus dem Landkreis beanstandet, der mit 135 km/h auf der B301 bei Wambach unterwegs war. Der Mann hatte gleich nach der Ortsausfahrt überholt und dann rasant beschleunigt. Er wurde angehalten und wird nun zur Verantwortung gezogen. Die Fahrt wird mit einem Bußgeld belegt und in Flensburg registriert. Wenn er dort schon wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes bekannt sein sollte, müsste er außerdem für einen Monat seinen Führerschein abgeben. Somit ist die Bilanz des Blitzmarathons im Bereich der Polizeiinspektion Mainburg recht positiv. Aber die Geschwindigkeitskontrollen werden natürlich auch nach dieser Aktion fortgesetzt.

Hier können Sie nachlesen, wo im Landkreis Kelheim überall geblitzt wurde.

Mehr Polizeimeldungen aus Kelheim lesen Sie hier.

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