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Musik

Viel Rock beim Festival Holledau

Der Open-Air-Klassiker aus Mainburg will mit Künstlern aus der Region und aus Österreich punkten. 13 Formationen treten auf.
Von Wolfgang Abeltshauser

Andy Kneitinger gibt in Empfenbach seine Visitenkarte ab. Foto: Franziska Liedl/Lichtzauber
Andy Kneitinger gibt in Empfenbach seine Visitenkarte ab. Foto: Franziska Liedl/Lichtzauber

Mainburg.Mainburg Man nehme jede Menge Rockmusik verschiedenster Coleur, mixt dazu einige Musikgrößen aus der Region und gibt am Ende einen Schuss „Bayerisches“ dazu. Schon hat man das Festival Holledau. Der Klassiker unter dem Open Airs in der Region findet wieder am zweiten Wochenende im Juli im Mainburger Ortsteil Empfenbach statt. Die Organisatoren von den Open Air Freunden haben jetzt das Programm festgezurrt. Vom 5. bis 7. Juli treten 13 Formationen auf. Und mitten drinnen ist der Abensberger Künstler Andreas Kneitinger.

Gemeinsam mit Elli Erl

Im Herbst brachte der Abensberger sein erstes Soloalbum heraus. Er steht mittlerweile als Illegal I auf der Bühne. Kenner der Abensberger Musikszene wissen: Seine Auftritte als Angus Young in der AC DC-Coverband Five Volts sind legendär und auch bei der Rock-Coverband Black Dog Barking oder der Band der Regensburger DSDS-Gewinnerin Elli Erl zupfte oder zupft er die Saiten. Jetzt verbindet er seine musikalischen Wurzeln, die im Rock der 70-Jahre zu finden sind, mit modernen Klängen. Beim Festival Holledau ist er am 6. Juli um 16 Uhr zu hören.

Ebenfalls aus der Region zwischen Donau und Abens stammt die Formation Klanphonics. Die Regensburger versprechen Beats, Synthies, groovige Basslines, sphärische Melodien. Sie verbinden Livemusik mit elektronischen Klängen. Das ist für eine Open-Air-Bühne sicherlich eine interessante Mischung. Nach einem Jahr voller Konzerte und einer Tour durch Irland im Sommer 2017 stand 2018 die Veröffentlichung der Debüt-Albums „Funky Dance Fusion“ im Vordergrund, die auf einer bayernweiten Club-Tour und bei zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen präsentiert wurde. Ihr Auftritt beginnt am 7. Juli um 16 Uhr.

Ein Mix aus Pop und Bayerisch

Ansonsten warten weitere interessante Konzerte auf die Musikfreunde. Zum Beispiel am 6. Juli um 22 Uhr: Etwas verrückt kommt Kellerkomando daher. Die Band verspricht pumpende Beats und moderne Synthiesounds auf der einen Seite. Das paart sich dann mit Blechbläsern und einem Akkordeon. So entsteht ein herrliches Gebräu aus Urban, Elektro, Ska, Punk und Franconian Folk. Alles gipfelt in ansteckenden Mitsingrefrains, deren Melodien und Texte das Kellerkommando aus Omas und Opas Notenschatzkiste geklaut haben könnte. Die Formation war schon auf unzähligen Festivals im In- und Ausland war die Band zu Gast und überall zeigt sich das gleiche Bild: Live sind sie am besten zu genießen.

Es ist schon gute Tradition, dass das Festival Holledau am dritten Tag um 20 Uhr Bayerisch daherkommt. Diesmal übernehmen diesen Part Pam Pam Ida. Sie sehen sich irgendwo zwischen mondänem Pop und moderner Wirtshausmusik – und das gesungen im Dialekt. Sie bieten eine Mischung von volkstümlichen Instrumenten mit elektronischen Beats und knackigen Bass- und Schlagzeuglinien.

Beendet wird er Konzertreigen anschließend von Turbobier. Mit diesen Gästen aus der Alpenrepublik konnte Österreichs derzeit angesagteste Rockband gewonnen werden. Die Band eröffnete beispielsweise vor 10 000 Fans die Hauptbühne des Nova-Rock-Festivals. Auftritte bei Open-Air-Klassikern wie in Wacken folgten. Die Wiener Punkrockern versprechen eine tolle Party.

Die Musik will nicht enden

Weitere Konzerte: Willow Child (Freitag 18 Uhr), Karin Rabhansl (Freitag 20 Uhr), Moop Mama (Freitag 22 Uhr), Wheel (Freitag 24 Uhr), Treptow (Samstag 18 Uhr), Mahout (Samstag 20 Uhr), The Treatmant (Samstag 24 Uhr), Paincake (Sonntag 18 Uhr).

Hinter dem Konzertreigen stehen die Open-Air-Freunde. Seit Beginn an organisiert der Verein die Veranstaltung, die auf dem Festivalgelände zwischen den Mainburger Stadtteilen Unter- und Oberempfenbach stattfindet. Der Erlös wird jedes Jahr für caritative Projekte gespendet. Nach eigener Aussage gab es bisher eine Gesamtspendensumme von über 400 000 Euro.

Die Empfenbacher Bühne hat in der Vergangenheit schön wahre Größen der Rockmusik gesehen – etwa Uriah Heep oder Nazarath

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