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Feuer

Weichen gestellt für die Feuerwache Nord

In Mainburg wird ein neues Gerätehaus gebaut. Nur so finden die Wehren aus den nördlichen Ortsteilen zueinander.
Von Wolfgang Abeltshauser

Wegen der nahen Bundesstraße 301 werden technische Hilfeleistungen ein wichtiger Einsatzbereich des neu gebildeten Feuerwehrstützpunktes sein.Foto: Eder
Wegen der nahen Bundesstraße 301 werden technische Hilfeleistungen ein wichtiger Einsatzbereich des neu gebildeten Feuerwehrstützpunktes sein.Foto: Eder

Mainburg.Die Mainburger Stadträte stellten in ihrer jüngsten Sitzung weitere Weichen für den angepeilten Feuerwehrstützpunkt Nord. Darin sollen und wollen sich die bisherigen Ortsteilwehren aus Lindkirchen, Meilenhofen und Unterwangenbach vereinen. Laut dem geschäftsführenden Beamten im Rathaus Karl Raster ist dafür auch ein neues Gerätehaus notwendig. Die bisherigen würden den neuen Fuhrpark nicht mehr fassen.

Durchaus Kritik am Standort

Die Räte änderten jetzt den Flächennutzungsplan für den Norden Mainburgs und stellten einen Bebauungsplan für das Projekt auf. Platz finden soll das neue Gebäude im Umgriff des von Unterwangenbach. Was durchaus Kritik hervorrief. Mehrere SPD-Räte beklagten, dass sich dieser Standort zu weit entfernt von der Autobahn befinde. Die sei aber nicht der Haupteinsatzort dieser Floriansjünger. So argumentierten andere Stimmen.

Laut Raster gibt es mehrere Gründe für den Plan, die drei Feuerwehren zusammenzulegen. Sicherlich gebe es um die schwindende Zahl von Einsatzkräften. Vor allem gehe es aber um die Fahrzeuge: Für eine auf diese Weise vergrößerte Wehr können auch größere Löschwägen angeschafft werden, die den heutigen Anforderungen entsprechen. Einen Fahrzeugplan, den der Kommandant der Mainburger Stützpunktwehr vorlegte, hat der Stadtrat wie bereits vermeldet schon genehmigt. Einigen müssen sich die Mitglieder der neuen Einheit noch auf einen gemeinsamen Kommandanten.

Dach des Kindergartens wird saniert

Diesmal hat es geklappt: Das Gremium gab grünes Licht für den Sanierungsplan für das Dach des Kindergartens am Gabis. In der Novembersitzung war das Thema noch in den Bauausschuss zurückverwiesen worden. Die im Raum stehenden Kosten erschienen schlichtweg als zu hoch. Die haben sich aber nicht geändert. „Es kostet ordentlich Geld“, spricht denn auch Raster gegenüber unserem Medienhaus Klartext. Es handelt sich um knapp 500 000 Euro. Diesmal erhielt der Sanierungsvorschlag – wenn auch knapp mit 11:9 Stimmen – trotzdem eine Mehrheit.

Mängel in der Dämmung sind der Grund für die notwendigen Arbeiten. Das Dach soll laut Raster komplett abgedeckt werden. Danach könne die Dämmung vollständig ausgetauscht werden. Alternative Vorschläge, bei denen Teile des Daches unberührt geblieben wären, fanden keine Mehrheit im Rat.

Splitter aus der Sitzung in Mainburg

  • Energie:

    Mainburg beteiligt sich an der Bündelausschreibung zahlreicher Kommunen, um Erdgas zu beschaffen. Diese gemeinsamen Bestellungen im Energiesektor gibt es seit geraumer Zeit immer wieder. Auch Strom wird so angeschafft. Die Städte und Gemeinden hoffen so auf einen günstigen Preis.

  • Freibad:

    Mehrkosten bei Sanierungsarbeiten beim Mainburger Bad wurden genehmigt. (wo)

Die Politiker änderten den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Bahnhofstraße“. Es geht dabei um die Neugestaltung mehrerer Parzellen an der gleichnamigen Fahrbahn in der Mainburger Innenstadt. Konkret sollen bestehende Bauten anders genutzt werden – aber auch neue gebaut werden. Raster berichtet, dass es notwendig war, ein Schallschutzgutachten in die Planungen miteinzuarbeiten. Deshalb sei die Änderung notwendig geworden.

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