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Bürgerversammmlung

Abensbrücke steht kurz vor der Freigabe

Neustadts Bürgermeister Thomas Reimer berichtete den Sittlingern über die Entwicklung der Stadt und fragte nach Problemen.
Josef Kastl

So kennen die Sittlinger ihre Abens von der alten Brücke aus gesehen. Bis Ende 2019 wird sich der
So kennen die Sittlinger ihre Abens von der alten Brücke aus gesehen. Bis Ende 2019 wird sich der "Lauf" aber stark ändern. Er soll renaturiert werden. Foto: Josef Kastl

Neustadt.Auf seiner „letzten Tournee durch die Großgemeinde“ wurde erster Bürgermeister Thomas Reimer bei der vierten Station in Sittling von seinen beiden Stellvertretern Bernhard Rieger und Konrad Dichtl begleitet. Als „Berater für örtliche Angelegenheiten“ begleiteten ihn die Stadträte Karl Zettl, Sieglinde Richter und Thomas Memmel aus Bad Gögging.

20 Sittlinger kamen

Stadtrat und „Hausherr“ Anton Stadler begrüßte zusammen mit rund 20 interessierten Sittlingern seine Kollegen im Unterrichtsraum des Feuerwehrhauses zur Bürgerversammlung.

Routiniert gab Thomas Reimer einen Rückblick auf die Gemeindepolitik des vergangenen Jahres, die Stadt-Finanzen, die wirtschaftlichen und sozialen Einrichtungen und Aktivitäten. Neue geplante Gewerbegebiete und Wohnmöglichkeiten lassen die Einwohnerzahl auf die Zielmarke von 15 000 anwachsen. Natürlich führt dies zu Investitionen im Bereich Kindergarten, Schulen, Infrastruktur, Feuerwehren und Sportanlagen.

Rahmenbauwerk

  • Bauwerk:

    Die neue Brücke wurde als Spannbeton-Einfeld-Rahmenbauwerk mit einer Spannweite von 26 Metern errichtet. Die Breite zwischen den Geländern beträgt 4,51 Meter.

  • Vorgängerbrücke:

    Im Jahr 1958 wurde die einstige Betonbrücke fertiggestellt. Die Stützmauern auf beiden Seiten des Ufers stammten aber noch von der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.

In Sittling gibt es aktuell keine außergewöhnlichen Projekte. Anton Stadler berichtete von der Fertigstellung der neuen Abensbrücke und deren bevorstehenden Freigabe. Das Wasserwirtschaftsamt sei bereits dabei, die nun mögliche Renaturierung des Abenslaufes bis Ende des Jahres umzusetzen. Mit dem „Donautalprojekt“ zwischen Neustadt und Weltenburg sollen bedrohte Tiere und Pflanzen geschützt und erhalten werden. Bei den hierbei erforderlichen freiwilligen Flächenkäufen und Pachtungen könnten auch einige Sittlinger zu Beteiligten werden.

Ein weiteres zukunftsträchtiges Projekt ist die Hochrüstung der Hochspannungsleitung, die nördlich von Sittling die Felder und Wiesen überspannt. Thomas Reimer hat hierzu den Stromnetzbetreiber TenneT gebeten, Stadträte und Bürger zu informieren.

Wo drückt der Schuh?

Jetzt wollte Reimer noch wissen, „wo die Sittlinger der Schuh drückt“. Sebastian Geretshauser jun. und Kolb Johann jun. fragten nach dem Fernwegenetz im Bereich der Feldwege beziehungsweise nach Beseitigung von „Flutmulden“, die ein Befahren mit landwirtschaftlichen Maschinen unmöglich machen. Konrad Dichtl musste mitteilen, dass die Aktivitäten der Interessengemeinschaft „ILE“ für die überregionale Verbindung für schwere landwirtschaftliche Gespanne „eingeschlafen“ sind.

Thomas Pollinger, Ulrich Fleischmann und Johann Kastl wiesen auf Fahrbahnschäden im Ortsbereich hin. Diese werden von Bernhard Rieger an die städtische Bauabteilung gemeldet. Auf Nachfrage von Andreas Sedlmeier nach dem Stand des geplanten neuen Baumarktes in Neustadt, konnte der Bürgermeister nur auf das laufende Genehmigungsverfahren verweisen.

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