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Traidtion

Angriff auf die Lachmuskeln bei der CSU

Die zweite Auflage des CSU-Maibockfestes war ein voller Erfolg. Die Besucher erlebten Günter Schweiger und Co. in Höchstform.
Von Martin Beck

Die Darsteller und ihre Originale: Eva Widmann und Birgit Wack (v.li.), Christoph Treffer und Anton Stadler, Robert Bauer und Hans Gigl, Joachim Schreiber (Piano), Werner Reichl, Günter Schweiger, Karl Zettl und Stefan Guttenberger (verdeckt), Thomas Memmel, Sebastian Mayer sowie Florian Müller. Foto: Beck
Die Darsteller und ihre Originale: Eva Widmann und Birgit Wack (v.li.), Christoph Treffer und Anton Stadler, Robert Bauer und Hans Gigl, Joachim Schreiber (Piano), Werner Reichl, Günter Schweiger, Karl Zettl und Stefan Guttenberger (verdeckt), Thomas Memmel, Sebastian Mayer sowie Florian Müller. Foto: Beck

Neustadt. Nach dem überwältigenden Erfolg des CSU-Maibockfestes im vergangenen Jahr, waren die Besucher im ausverkauften Bürgersaal gespannt: Kann das diesjährige Maibockfest mit der Premiere mithalten? Nach gut zweieinhalb Stunden waren sich die Gäste einig: Besser geht es nicht! Mit der perfekten Mischung aus Sketchen, Festrede und bekannten Liedern, gewürzt mit eigenen Texten, wurde die Messlatte wieder einmal sehr hoch gelegt.

Nach der Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden Thomas Memmel, der sich ein paar kommunalpolitische Seitenhiebe nicht verkneifen konnte, ging es auch gleich los. Die beiden, bereits aus dem letzten Jahr bekannten Elektriker „Kurz & Schluß“ (Sebastian Mayer und Stefan Guttenberger) konnten durch Einsatz abenteuerlicher Hilfsmittel eine defekte Glühlampe wieder zum Leuchten bringen. Die anschließende Festrede von Günter Schweiger ließ dann die Lachmuskeln nicht zur Ruhe kommen. Seine virtuose Art, mittels Gestik, Mimik und Betonung seiner Worte, den Dingen auf den Grund zu gehen, sind unerreicht.

Gedanken über den Ruhestand

Günter Schweiger ganz in seinem Element. Foto: Beck
Günter Schweiger ganz in seinem Element. Foto: Beck

Dass in seiner Rede, die zu Ende gehende Dienstzeit des 1. Bürgermeisters Thomas Reimer und die Suche nach einem Nachfolger thematisiert wurde, war nur logisch. Schweiger machte sich Gedanken, was Thomas Reimer im Ruhestand machen könnte. Traumschiffkapitän wäre laut Schweiger der richtige Job und deshalb hat er auch schon eine Kapitänsmütze gekauft. Diese Mütze könne Reimer ja dann auch gleich seinem Bürgermeisterwunschkandidaten aufsetzen. Dann brauche er nichts sagen und trotzdem weiß jeder Bescheid. Zum Abschied gab es dann auch gleich das Lied „Ciao Reimer Ciao“ (Original „Bella Ciao“) das der Chor sang und dabei eine rote Fahne mit dem Konterfei Reimers schwenkte.

Die Mitwirkenden

  • Unterhaltung:

    Die Blasmusikgruppe „Grenzstoarucka“ aus Eining spielte während den Pausen mit bayerischer Musik den Gästen auf.

  • Vorlage:

    Bei den Liedern „Ciao Reimer Ciao“, „Pack die Badehose ein“, Über sieben Brücken musst du gehn“ und „Neustadt ist schön“ begleitete Regionalkantor Joachim Schreiber am Piano. Die Texte der Lieder passte Antonia Mayer perfekt für Neustadt an.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Sketch „Wie werde ich Bürgermeister?“ In diesem gespielten VHS-Kurs gab der Referent Hans Gigl (perfekt gespielt von Robert Bauer) den potenziellen Kandidaten Birgit Wack (Eva Widmann), Anton Stadler (Christoph Treffer), Thomas Memmel (Florian Müller), Karl Zettl (Stefan Guttenberger) und Werner Reichl (spielte sich selbst) Tipps für die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr. Die Stühle für die SPD und AfD blieben bei dem Sketch unbesetzt. Als ehemaliger Neustädter Bürgermeister hielt sich Gigl als Referent im höchsten Maße geeignet und stellte seinen Kursteilnehmern Aufgaben, die diese mit viel Engagement angingen. Dabei versuchten die Kandidaten natürlich immer wieder, sich gegenseitig auszustechen und sich selbst jeweils ins rechte Licht zu stellen.

Hommage an die Großgemeinde

Am Ende dieses Sketches fasste Gigl dann zusammen: „Neustadt war schee, Neustadt ist schee und Neustadt bleibt schee!“ Woraufhin die Darsteller mit Unterstützung der Grenzstoarucka und dem Regionalkantor Joachim Schreiber am Piano mit dem Lied „Neustadt ist schön“ (Original „Cordula Grün“) eine Hommage an die Großgemeinde anstimmten. Bei dieser bekannten Melodie hielt es dann auch die Bürgersaalbesucher nicht mehr auf ihren Stühlen und sie sangen und klatschten begeistert mit. Eine gelungene Veranstaltung ging damit zu Ende und mehrere Besucher summten oder sangen die gehörten Refrains auf dem Nachhauseweg.

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