MyMz
Anzeige

Musik

Gewaltige Kulisse trifft auf Opernchor

Serenade im Marchinger Steinbruch ist einer der kulturellen Höhepunkte im Jahr. Über 100 Mitwirkende stehen auf der Bühne.

Die Serenade im Steinbruch lockt die Zuhörer aus dem weiten Umkreis an. Foto: Priller
Die Serenade im Steinbruch lockt die Zuhörer aus dem weiten Umkreis an. Foto: Priller

Neustadt.Am Samstag, 20. Juli, um 21 Uhr wird die herrliche Kulisse des Marchinger Steinbruchs Scheuermann mit seinen steil aufragenden Felswänden in urwüchsiger Landschaft wieder Schauplatz eines der größten Freiluftkonzerte im Landkreis: der „Serenade im Steinbruch“.

Motto: Bella Italia

Unter dem Motto „Bella Italia!“ wird das Neustädter Kammerorchester St. Laurentius unter der Leitung von Reinhold Furtmeier in diesem Jahr dem südlichen Nachbarland eine musikalische Hommage erweisen. Vom Instrumentalkonzert des Barock über die Sinfonie der Romantik bis hin zu Highlights aus den berühmten großen italienischen Opern wird sich dabei das Programm des Neustädter Orchesters erstrecken, das sich beim Konzert wieder zu sinfonischer Größe mit über 40 Musikern erweitern wird. Wenn dann beim finalen Teil des Konzertes, einem Medley aus den berühmtesten italienischen Opernchören, auch noch ein eigens für das Konzert ins Leben gerufener 60-köpfiger Opernchor dazukommt, dürfte durch den Steinbruch ein „Hauch von Verona“ wehen, teilt Pfarrer Johannes Hofmann mit.

Beginnen wird der Abend zunächst mit klassisch-romantischer Konzertliteratur, die zwar nicht von original italienischen Komponisten stammt, die jedoch bereits in ihren Titeln Bezug zum „Mutterland der Musik“ nehmen: so etwa Franz Schuberts „Ouvertüre im italienischen Stil“ oder die wunderbare Sinfonie Nr. 4 (die sog. „Italienische“) von Felix Mendelssohn-Bartholdy. In dem letztgenannten Orchesterwerk hat Mendelssohn zahlreiche Eindrücke einer ausgedehnten, mehrmonatigen Bildungsreise durch das mediterrane Land verarbeitet.

Termin und Eintrittspreise

  • Preise: Der Eintritt zu diesem Konzert beträgt 19 Euro im Vorverkauf (im Pfarrbüro St. Laurentius, bei Hosen Hans oder in der Kurverwaltung Bad Gögging) bzw. 25 Euro an der Abendkasse ab 20 Uhr.

  • Auftakt:

    Beginn des Konzertes im Steinbruch ist um 21 Uhr.

Nach einer kurzen Verschnaufpause im romantisch mit Fackeln beleuchteten Garten des Steinbruchs – bei italienischen Getränken und kleinen Snacks – geht es im zweiten Teil des Konzertes dann weiter mit einer „Pasticcio“ (einer „Pastete“) aus der Oper „Orpheus und Eurike“ des Oberpfälzer Komponisten Christoph Willibald Gluck. Dieser berühmte Komponist des Spätbarock hat lange Zeit seines Lebens in Italien gewirkt und diese Oper auch in italienischer Sprache verfasst. Mit „Pasticcio“ ist hier jedoch keine kulinarische Kostbarkeit gemeint, sondern eher eine akustische: hier werden – sozusagen als „musikalische Leckerbissen“ -– unterschiedliche musikalische Formen aus der Oper, wie etwa die Ouvertüre, eine Ballettmusik, eine Arie und der Schlusschor, in einem Stück vereint.

Opern-Ausschnitte als Abschluss

Als grandioser Abschluss des Konzertes werden letztendlich im mehrteiligen Werk „Da Capo – Ein Abend in der italienischen Oper“ Ausschnitte aus den bekanntesten italienischen Opern (wie etwa „Turandot“ von Giacomo Puccini, oder „Aida“ und „Nabucco“ von Guiseppe Verdi) zu erleben sein. In der Tat dürfte dies ein „Erlebnis“, und das größte musikalische Ereignis werden, das der Marchinger Steinbruch je erlebt hat, wenn mit über 100 Mitwirkenden am Ende des Abends auf der Natursteinbühne die heimliche Nationalhymne Italiens, der berühmte „Gefangenen-Chor“ erklingt.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Kelheim finden Sie hier

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht