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Kommunalwahl

Thomas Memmel läuft sich warm

Stadtrat Thomas Memmel will bei den Kommunalwahlen 2020 für die CSU um das Bürgermeisteramt ins Rennen gehen.

Fit für Neustadt - von den CSU Vorsitzenden Sebastian Mayer (2.v.l.) und Gerhard Karrer (2.v.r.) bekam Thomas Memmel (Mitte) ein Trainingsshirt überreicht. Mit auf dem Bild Eva Widmann (l.) und Anita Koller (r.). Foto: Beck
Fit für Neustadt - von den CSU Vorsitzenden Sebastian Mayer (2.v.l.) und Gerhard Karrer (2.v.r.) bekam Thomas Memmel (Mitte) ein Trainingsshirt überreicht. Mit auf dem Bild Eva Widmann (l.) und Anita Koller (r.). Foto: Beck

Neustadt.Seit 17 Jahren sitzt die CSU im Neustädter Stadtrat auf der Oppositionsbank. Das wollen sie ändern. „Frischer Wind für Neustadt“, war das Thema einer gemeinsamen Sitzung der beiden CSU-Ortsverbände aus Neustadt und Bad Gögging. Sie wollen zusammen einen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters aufstellen und glauben, mit Thomas Memmel den richtigen Mann dafür gefunden zu haben. Die Abstimmung darüber war einstimmig.

Der Kandidatenvorschlag kam von Sebastian Mayer: Thomas Memmel bringe alles mit, was ein guter Bürgermeister haben müsse. In seiner fünfjährigen Arbeit als Stadtrat habe er Erfahrungen und Kompetenzen in der Kommunalpolitik gesammelt. Er habe dabei Hartnäckigkeit und Ausdauer bewiesen, die er auch im Wahlkampf gut brauchen könne.

„Für mich ist Thomas der Wunschkandidat“

Gerhard Karrer, Ortsvorsitzender der CSU Bad Gögging

Für Gerhard Karrer, Ortsvorsitzender der CSU Bad Gögging, ist die Kommunalwahl eine Persönlichkeitswahl. Memmel sei sympathisch, ehrlich und offen. Er habe für ihn die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit im Neustädter Rathaus. „Für mich ist Thomas der Wunschkandidat“, teilte Karrer mit.

Memmel selbst sagte zu Beginn seiner Vorstellung, dass man zugreifen müsse, wenn sich eine ideale Gelegenheit bietet. „Das möchte ich machen, wenn es jetzt um die Kandidatur für den Bürgermeister bei uns geht.“ Er nennt den Grund dafür: „Wir haben eine schöne Heimat und die Menschen hier halten zusammen!“ Das mache für ihn die Aufgabe so interessant und ist sein Ansporn, sich für die Gemeinschaft zu engagieren.

Großer Gestaltungsraum

Ihn reizen an dieser Aufgabe die großen Gestaltungsspielräume, die sich in Neustadt bieten. Er selbst stamme aus einfachen Verhältnissen und hat nach dem Abitur eine Banklehre absolviert. Danach ging er an die Universität, sein BWL-Studium schloss er 2002 als Diplom-Kaufmann ab. Jetzt arbeitet er als Abteilungsdirektor bei der Sparkasse in Regensburg. Seit seiner Jugend sei Memmel ehrenamtlich aktiv. Auch im Elternbeirat der Grundschule habe er sich lange Jahre eingebracht.

Der Kandidat

  • Wohnort:

    Thomas Memmel ist 42 Jahre alt und lebt mit seiner Frau Michaela und seinen beiden Kindern in Bad Gögging.

  • Sportlicher Ehrgeiz:

    In seiner Freizeit geht er gerne in Neustadts Natur zum Laufen. Die beiden Ortsverbände schenkten ihm dafür bei der Sitzung ein schwarzes Trainingsshirt, damit er sich bereits jetzt für Neustadt „warmlaufen“ kann. (dmb)

Vor 21 Jahren kam er der Liebe wegen nach Neustadt und fühle sich hier mit seiner Familie sehr wohl. Seinen Lebensmittelpunkt habe er gerne hier. Viele interessante Facetten von Neustadt habe er in den letzten Jahren kennenlernen dürfen. „Lebensqualität ist für die Menschen sehr wichtig“, so nennt Memmel einen seiner Schwerpunkte. In den letzten Jahren ist man hier vorangekommen.

Besonders kümmern möchte er sich um Wirtschaft und Tourismus. Hier lägen aus seiner Sicht die Stärken Neustadts, die für den Wohlstand der Bürger ausschlaggebend sind. „Junge Familien mit Kindern sind die Zukunft für unsere Stadt“, begründet er sein Engagement für den neuen Kindergarten in Irnsing. Als Stadtrat sei es ihm wichtig gewesen, dieses Vorhaben voran zu treiben.

Die strategische Arbeit sei für Memmel eine der wichtigsten Aufgaben eines Bürgermeisters. Mehrere Jahre vorausdenken und einen klaren Plan für die Zukunft der Stadt entwickeln. „Mein Schlüssel zum Erfolg“, sagt er.

Netzwerker und Teamspieler

Weiter spricht er sein aktives Netzwerk an. Das möchte er für Neustadt erweitern. Es gehe ihm dabei um einen intensiven Kontakt mit den Neustädter Betrieben. Er findet: „Das beste erreichen wir miteinander, nicht einzeln oder gar gegeneinander!“ Zugleich möchte er Neustadt überregional stärker in den Mittelpunkt rücken.

„Das können wir gut brauchen“, sagt Sebastian Mayer und hebt noch etwas heraus: „Zuhören ist eine seiner Stärken“. Wenn andere schon ohne Punkt und Komma reden, lasse er erst sein Gegenüber zu Wort kommen. „Man spürt, dass es ihm wichtig ist, zunächst alles zu verstehen und dann nach einer Lösung zu suchen.“ Zuletzt wurde noch der Termin für die Aufstellungsversammlung bekannt gegeben. Diese soll am 20. September 2019 stattfinden. (dmb)

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