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Wahlen

Lösch will Bürgermeister bleiben

Die CSU Riedenburg schickt den amtierenden Rathauschef 2020 wieder ins Rennen. Er möchte ein Zukunftsprogramm umsetzen.
Von Petra Kolbinger

Der amtierende Rathauschef Siegfried Lösch (CSU) will als Bürgermeister weiter machen.  Foto: Petra Kolbinger
Der amtierende Rathauschef Siegfried Lösch (CSU) will als Bürgermeister weiter machen. Foto: Petra Kolbinger

Riedenburg.„Ich möchte Bürgermeister von Riedenburg bleiben und ich habe noch viel vor“, bekräftigt der amtierende Rathauschef, Siegfried Lösch, vor dem voll besetzten Saal im Gasthof Schwan. Bei der Aufstellungsversammlung am Freitagabend votierten die Wahlberechtigten mit überwältigender Mehrheit für den 41-jährigen Haidhofer, der sagt, er sehe seine Lebensaufgabe darin, als Bürgermeister die Großgemeinde und ihre Bürger voranzubringen.

38 Stimmberechtigte waren im Raum, 37 Stimmzettel wurden abgegeben, 36 Stimmen entfielen auf Siegfried Lösch als Bürgermeisterkandidat. Den entsprechenden Wahlvorschlag hatte der derzeitige CSU-Fraktionssprecher Friedrich Riemhofer unterbreitet. „Lösch leistet seit mehr als fünf Jahren als erster und davor sechs Jahre lang als stellvertretender Bürgermeister von Riedenburg hervorragende Arbeit und zeigt vollen Einsatz für alle Bürger – nicht nur für einige Bevölkerungsschichten“, sagte Riemhofer. „Er ist zielstrebig und durchsetzungsfreudig, mit hervorragenden Beziehungen bis ganz nach oben in der Politik.“

Diese Aussage unterstrichen eingespielte Videobotschaften von Ministerpräsident Markus Söder, Manfred Weber, dem Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei, und des Bundestagsabgeordneten Florian Oßner, die dazu aufriefen, für den Christsozialen Siegfried Lösch als Bürgermeister zu stimmen. Schützenhilfe im Saal gab es von der CSU-Landtagsabgeordneten Petra Högl und der CSU-Bezirksrätin Hannelore Langwieser.

Hier sehen Sie alle bisher bekannten Bürgermeisterkandidaten in der interaktiven Karte:

Lösch stellte das Zukunftsprogramm unter dem Motto „Riedenburg-Plan 2020 – 2026“ vor. Miteinander Zukunft gestalten sei für ihn und die CSU-Fraktion keine leere Worthülse. In den zurückliegenden fast sechs Jahren seiner Amtszeit als erster Bürgermeister sei die CSU Ideen- und Taktgeber gewesen – und Teamplayer. „Nach unserem Verständnis ist der Stadtrat ein Kollegialgremium, in dem wir gemeinsam die Großgemeinde nach vorne bringen und keinen Bürger zurücklassen.“

Er listete viele Punkte des letzten Wahlprogrammes auf, die zwischenzeitlich umgesetzt oder auf den Weg gebracht worden seien. Lösch ließ aberauch keinen Zweifel daran, dass in den nächsten sechs Jahren weitere kostenintensive Projekte auf die Stadt zukommen werden. Beispielhaft nannte Lösch die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum und landete dabei einen Seitenhieb auf Kritiker des Ankaufs und Umbaus des alten Landratsamtes in ein Dutzend Sozialwohnungen: „Ich bin ein Schulstraßenkind und 18 Jahre lang in einer Mietwohnung aufgewachsen. Und ich höre im Rathaus die Anfragen von Bürgern, die bezahlbare Wohnungen suchen. Für mich war das Projekt eine Herzensangelegenheit.“

Ziele, die er weiter verfolgen wolle, seien die Modernisierung der Grund- und Mittelschule sowie Barrierefreiheit für die Altstadt und den Friedhof. Bei einer Gegenstimme angenommen wurde auch die Liste der Stadtratskandidaten mit einer 40-prozentigen Frauenquote.

CSU-Stadtratsliste

  • Kandidaten:

     1. Siegfried Lösch, 2. Karin Dachs, 3. Maximilian Sedlmeier, 4. Sandra Schmid, 5. Tobias Schweiger, 6. Sophie Pesl, 7. Alfred Schmidtner, 8. Anna Kornprobst, 9. Josef Amann, 10. Susanne Sbardella, 11. Christian Sandl, 12. Christina Böhm, 13. Josef Fuchs, 14. Marika Stephan, 15. Daniel Haimerl, 16. Franziska Rusch, 17. Johann Minch, 18. Daniel Gehweiler, 19. Alexander Seidl, 20. Reinhard Blodig

  • Nachrücker:

    1. Adalbert Buchtelik, 2. Josef Petz

Alles rund um die Kommunalwahl im Kreis Kelheim lesen Sie hier.

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