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Polizei

Rätsel um Messerstecherei in Riedenburg

Ein Schwerverletzter: Die Kripo ermittelt in der Dreiburgenstadt wegen einer Tat am Samstag in den frühen Morgenstunden.
Von Elfi Bachmeier-Fausten

In der Uferstraße „An der Altmühl“ in Riedenburg hat sich die Tat wohl ereignet.
In der Uferstraße „An der Altmühl“ in Riedenburg hat sich die Tat wohl ereignet. Foto: Kolbinger

Riedenburg.Wegen einer Körperverletzung am Samstag in den frühen Morgenstunden in der Dreiburgenstadt ermittelt der Kriminaldauerdienst. Ein 29-jähriger senegalesischer Staatsangehöriger aus dem Landkreis Kelheim ist laut Auskunft der Pressestelle beim Polizeipräsidium (PP) Niederbayern in Straubing bei einem Streit schwer verletzt worden. Wie es auf MZ-Anfrage beim PP hieß, ist bei der Körperverletzung „ein Messer im Spiel“ gewesen. Der 29-Jährige habe Schnittwunden erlitten. Der Schwerverletzte kam in eine Klinik nach Regensburg. Das Opfer ist laut Polizeipräsidium ein Asylbewerber. Die Täter sind noch unbekannt. Seitens der Polizei wird von mehreren Tätern ausgegangen.

Die Tat hat sich am Samstag gegen 4.25 Uhr ereignet. Zu dem Grund der Auseinandersetzung konnte der Polizeisprecher noch keine Angaben machen. Wie er sagte, habe der Verletzte noch nicht befragt werden können. Der 29-Jährige sei nicht in Lebensgefahr. Die Ermittlungen der Kripo Landshut dauern an. Wegen der Körperverletzung werden Zeugen gesucht. Hinweise nehmen die Polizeiinspektion Kelheim, Telefon (0 94 41) 5 04 20, oder die Kriminalpolizei Landshut, Telefon (0871) 9 25 20, entgegen.

Nach MZ-Informationen soll es möglicherweise zu einer Messerstecherei auf der Straße „An der Altmühl“, in der Bevölkerung als Uferstraße bezeichnet, gekommen sein. Da es sehr laut war, sind Riedenburger am Samstag in den frühen Morgenstunden aus dem Schlaf gerissen worden. „Ich bin durch lautes Schreien wach geworden“, so eine Anwohnerin. Gegen 4 Uhr sei das der Fall gewesen. Am Anfang der Uferstraße in der Nähe der Stabbogenbrücke hätten sich vier Männer – zwei von ihnen waren jünger – aufgehalten. Der Beobachtung der Frau zufolge habe einer der beiden Jüngeren versucht, zu beschwichtigen. Einer der Gruppe habe eine Holzlatte in den Händen gehalten und ein anderer ein Metallrohr. Ein junger Mann sei dann verletzt am Gehweg gelegen. Auf den Notruf hin seien Rettungskräfte und Polizei „ganz schnell“ vor Ort gewesen.

Auf MZ-Anfrage sagte Riedenburgs Bürgermeister Siegfried Lösch, dass der Vorfall „sehr bedauerlich ist“. Er wünsche dem Verletzten gute Besserung, so Lösch.

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