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Riedenburger an die Nähnadeln gerufen

Bürgermeister Siegried Lösch und die VHS organisieren eine „Näh-Challenge“ zugunsten der Nachbarschaftshilfe

Vielerorts  werden mittlerweile Mundschutzmasken genäht. Foto: Christian Charisius/dpa
Vielerorts werden mittlerweile Mundschutzmasken genäht. Foto: Christian Charisius/dpa

Riedenburg.Zu einer „Näh-Challenge“ haben Bürgermeister Siegfried Lösch und die Volkshochschule die Riedenburger aufgerufen.

„Wer kann und mag, tritt unserer WhatsApp-Gruppe bei und nadelt daheim und doch in Gemeinschaft einen Mund-Nase-Schutz (MNS)“, so Bürgermeister Siegfried Lösch in einer Pressemitteilung.

Die Idee ist der Mitteilung zufolge, bei der Stadt einen Bestand an Mundschutz-Masken anzulegen, der im Bedarfsfall an die Nachbarschaftshilfe ausgegeben werden kann.

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Thea Helmich, die die Nähkurse an der VHS leitet, steht für Fragen rund ums Nähen des Mundschutzes zur Verfügung; organisatorische Fragen, versucht VHS-Leiterin Petra Kolbinger zu lösen.

Ein handelsüblicher MNS könne die Verteilung von Tröpfchen, die die Viren übertragen, in die Umgebung und auf Kontaktpersonen verhindern. Der selbst genähte Mund-Nasen-Schutz diene also weniger dem Eigenschutz, als vielmehr dem Schutz der anderen.

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Wenn viele ihn in der Öffentlichkeit tragen, könne er natürlich auch dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Der selbst genähte Mehrweg- Mund-Nasen-Schutz sei natürlich weder geprüft noch zertifiziert, könne aber eine Alternative sein bei Engpässen beim handelsüblichem Mund-Nase-Schutz, der jetzt Helfern im pflegerischen und medizinischen Bereich vorbehalten bleiben müsse, heißt es in der Mitteilung weiter. Als Material soll kochfester Stoff verwendet werden.

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Auf der Homepage der Stadt und der VHS finden Interessierte den Link zu einer bebilderten Nähanleitung.

Wer keinen Internetzugang hat, aber auch mitmachen will, meldet sich bei VHS-Leiterin Petra Kolbinger unter der Telefonnummer 09442-8739336.

Weitere Informationen zur aktuellen Situation finden Sie hier.

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