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Rohr

Deutsch-tschechische Kulturwoche endet mit Konzert

Das Abschlusskonzert der Ackermann-Gemeinde in der Abteikirche Rohr bezeichneten die Besucher als sehr gelungen, und es hätte mehr Zuhörer verdient gehabt.
Edith Vetter

Orchester und Chor des Rohrer Sommers begeisterten die Zuhörer in der Asamkirche. Foto: Edith Vetter
Orchester und Chor des Rohrer Sommers begeisterten die Zuhörer in der Asamkirche. Foto: Edith Vetter

Rohr.Das Konzert war das Finale des 29. Rohrer Sommers der „Deutsch-tschechischen Kultur- und Begegnungswoche“ im Kloster Rohr, teilte Organisationsleiter Kai Kocher mit.

Mit mitreißender Spiellaune und Temperament, viel Klangsinn und feinem Gespür erweckte eingangs das Orchester das musikalische Vermächtnis des einstigen Böhmischen Geigers, Komponisten und Musikdirektors Vaclav Pichl mit der Sinfonie in G-Dur op. 1/4 zu neuem Leben. Unter der Leitung von Simon Ullmann (Orchester) und Stephanie Kocher (Chor) interpretierten die Musiker, Solisten und Sänger Werke von Georg Friedrich Händel aus „Neun deutsche Arien“ ebenso brillant wie „Bagatellen op. 17 Nr.1, 4 und 5“ oder „Zalm 149 op. 79“ für Chor und Orchester von Antonin Dvorák. Während des Jahres 1878 entstand das Quartett für zwei Violinen, Violoncello und Harmonium unter dem ursprünglichen Titel „Malickosti“ (Kleinigkeiten), umbenannt in „Bagatellen“.

Die deutsch-tschechische Kulturwoche stand unter dem Motto: „Europa 1989 – Europa 2019. Mut zur Zukunft“. So war das Herzstück des Konzertes auch die Messe in F-Dur des böhmischen Komponisten Zdenek Fibich. Er studierte in Wien und Leipzig und war zuletzt Direktor des Nationaltheaters in Prag.

Seine Musik unterscheidet sich kaum von der Smetanas oder Dvoraks, aber er war nicht so bekannt. Die Messe strahlte europäischen Geist aus und wurde mit viel Beifall honoriert. (eav)

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