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Musik

Musikalischer Gruß an den Frühling

Das Johannes-Nepomuk-Gymnasium bot ein Konzert vom Feinsten. Eigenkompositionen und bekannte Melodien begeisterten.
von Roswitha Priller

  • Verdienter Applaus! Das Frühlingskonzert begeisterte auch mit der Ouvertüre aus dem selbstkomponierten Musical von Angelina Sowa (links). Fotos: Priller
  • Die Kombination Klavier und Saxophon macht Laune.

Rohr.Mit einem überaus vielfältigen und abwechslungsreichen Konzert begrüßten die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Nepomuk-Gymnasiums vergangene Woche den Frühling.

Frisch von ihren Ensemblefahrten aus dem Kloster Strahlfeld zurückgekehrt, boten die jungen Musiker im vollbesetzten Theatersaal in attraktiven Instrumental-Besetzungen ihr Können dar. Wobei nicht nur bekannte Stücke und Melodien erklangen, sondern auch vielversprechende Eigenkompositionen zu Gehör kamen.

Welt der Musik

„Unsere Aufgabe ist es, uns von den jungen Künstlern an die Hand nehmen zu lassen, damit sie uns in die Welt der Musik entführen“, begrüßte stellvertretender Schulleiter Dr. Thomas Michna die Zuschauer. Zuvor hatte eine Bläserquartett mit Bourrée und Menuett aus Händels Feuerwerksmusik das Konzert mit festlichem Klang eröffnet.

„Wir haben heuer den ersten Abiturjahrgang unseres musischen Zweiges. Das macht sich ganz stark bemerkbar“, sagte Maximilian Ebert bei seinem Konzertkommentar. Drei Abiturientinnen wollen den Weg in die Profi-Musik gehen. Mit Angelina Sowa und Alice Schweizer zeigten zwei von ihnen erstmals voll auskomponierte Eigenwerke. Das Publikum durfte also an zwei Weltpremieren teilnehmen. Zudem hatten sich teils auch in Eigenregie einige kammermusikalische Gruppierungen zusammengefunden. Solistenbeiträge auf sehr hohem Niveau und beeindruckende Chorbeiträge vom Oberstufen- und Mädchenchor rundeten das bunte Potpourri gelungen ab.„Ein wirklich interessantes Konzert mit so vielen ganz unterschiedlichen Beiträgen - richtig super!“, lobten viele begeisterte Besucher.

Alice überzeugte mit der atonalen, sehr modernen Komposition „Drei Sätze“ für Streichtrio mit Flöte. Hier bildete Ebert mit einem akkuraten, gefühligen Dirigat die Intension der Komponistin in ausgezeichneter Weise ab. „Die Instrumentalisten haben das sehr gut gemacht. Atonal gemeinsam zu spielen ist nicht einfach“, lobte Alice Schweizer im Anschluss. Ganz überwältigt war das Publikum von der Ouvertüre und einem Song von Angelina Sowas Musical. Mit einer großen orchestralen Besetzung von Streichern und Holzbläsern mit Angelina am Flügel breitete sich ein fulminanter Klangteppich im Theatersaal aus. Ausdrucksstark setzte sich die junge Künstlerin dann auch noch mit ihrer Stimme gegen die vielen Instrumente durch. „Es war für mich sehr bewegend, meine Musik das erste Mal auf einer Bühne zu erleben“, sagte Angelina.

Von Barock bis STS

Weitere Höhepunkte des Abends waren das Klarinetten-Trio mit „Hebe deine Augen“ von Mendelssohn-Bartholdy und das Gitarrenensemble mit einem fetzigen „Tangorondo“. Sehr berührt waren die Zuhörer vom Mädchenchor mit Dirigentin Yeon Sook der „Die Kinder san dran“ von STS sang - mit einem Text aktueller denn je. Mit Noemi Riedel und Vivian Lohr zeigten zwei weitere Sängerinnen, über welche soulig-groovige Stimmgewalt sie verfügen. Ganz lässige Atmosphäre kam bei „Hey Jude“ intoniert an Saxophon und Flügel von Jannik Lorisch und Stephanie Schweiger auf. Niveauvolle Solo-Beiträge von Felicitas Knoll an der Violine und Victoria Warnick am Flügel führten ebenso zu großem Applaus wie die klar intonierten Lieder aus dem Barock vom Oberstufenchor unter Leitung von Angelika Rohrmeier zum Abschluss.

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