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Kosten

Türen und Fahrzeug noch auf Warteliste

Gemeinderat Rohr hadert erneut mit dem Ausschreibungsergebnis für FFW- und Oxenhaus. Auch ein neues FFW-Fahrzeug muss warten.
Von Edith Vetter

Beim Neubau von FFW-Haus und Oxenhaus sind dem Gemeinderat Rohr die Innentüren noch zu teuer.
Beim Neubau von FFW-Haus und Oxenhaus sind dem Gemeinderat Rohr die Innentüren noch zu teuer. Foto: Vetter / Archiv

Rohr.Das Feuerwehrwesen und ein Antrag über Lärmschutz für Sallingberg zur A93 hin prägten die Marktgemeinderatssitzung in Rohr, zu der viele Zuhörer gekommen waren. Zum zweiten Mal lehnten die Räte die Vergabe des Gewerkes Innentüren für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und Oxenhauses in Bachl aus Kostengründen ab. Ebenso wurde der Antrag auf Neubeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges durch die Freiwillige Feuerwehr Sallingberg vertagt.

Die umfangreiche Tagesordnung ging mehr oder weniger reibungslos über die Bühne – bis auf die Vergabe des Gewerkes Innentüren für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und Oxenhauses in Bachl: Schon zum zweiten Mal wurde sie aus Kostengründen mit 6 : 9 Stimmen abgelehnt.

Die neuerliche Ausschreibung von sieben Innentüren inklusive einer Feuerschutztür „T30“ sollte an den günstigsten Bieter (Schreinereiwerkstätte Schlund, Neustadt) in Höhe von 8284 Euro vergeben werden, so Bürgermeister Andreas Rumpel. Dieser Betrag war für die meisten Räte inakzeptabel. Gottfried Rieger sagte, dass man solche Türen in einem Baumarkt pro Stück für rund 300 Euro bekäme. Um Kosten einzusparen, fragte Birgit Steinsdorfer, ob man die Türen nicht in Eigenleistung setzten könne. Johann Geltl erinnerte bei der Eigenleistung an die Gewährleistung und äußerte seine Bedenken bezüglich einer neuerlichen Ausschreibung. Denn ob die Türen deshalb noch günstiger werden würden, da die jetzigen Bieter sicher keine Angebote mehr schicken würden, sei sehr unwahrscheinlich. Geschäftsstellenleiter Bernhard Loibl schlug den Räten vor, sich zwecks einer neuen Ausschreibung mit der Architektin kurzzuschließen, um eine klare Linie zu bekommen.

Die Freiwillige Feuerwehr Sallingberg hat die Neubeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges beantragt, da das alte bereits in die Jahre gekommen (Baujahr 1980) und es fraglich sei, ob es dieses Jahr noch einmal durch den TÜV kommt. Ein neues TSF würde mit rund 80.000 Euro zu Buche schlagen, so Karl Obermeier. Er wolle sich aber noch nach einer günstigeren Alternative bei anderen Feuerwehren umschauen. Es wurde beschlossen, dass die Sallingberger ihr altes TSF noch einmal beim TÜV vorfahren sollten, bis man eine Lösung habe.

Dr. Walter Fuchs regte Alternativen zwecks Lärmschutz entlang der A 93 für Sallingberg an. Dazu erklärte Bürgermeister Rumpel, dass die Verwaltung mit der Autobahndirektion Kontakt aufgenommen habe. Bei einem Gespräch soll die Möglichkeit einer Lärmberechnung erörtert werden. Der Bau eines Lärmschutzwalles gehe wohl in den Millionenbereich, und für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A93 sehe er keine Perspektive, so Rumpel: Die Autofahrer wollten freie Fahrt auf den deutschen Autobahnen und kein Tempolimit. (eav)

Befürwortete Bauanträge: Neubau eines Bungalows mit Doppelgarage in Bachl, Stefan Zimmerlein; Neubau einer Garage und Eingangsüberdachung, Erweiterung bestehender Garage sowie Anbau Wintergarten, Rohr, Johann Geltl; Neubau einer 5-Meter-Stützwand in Obereulenbach, Bernd Bogdan; Neubau eines Holzschuppens, Geräteraum, Helchenbach, Josef Sachsenhauser; Neubau einer Garage mit Hackschnitzel-Heizzentrale, Gressau, Willibald Retzer.

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