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Donnerstag, 19. Juli 2018 30° 1

Festakt

Freude beim Neujahrsempfang in Saal

Beim Neujahrsempfang für ehrenamtlich Tätige und Gewerbetreibende gab es Lob für die Gemeinde. Auch 2018 wird arbeitsreich.
Von Roland Kugler

Gute Stimmung herrschte beim Jahresempfang der ehrenamtlich Tätigen und Gewerbetreibenden der Gemeinde Saal. Foto: Kugler
Gute Stimmung herrschte beim Jahresempfang der ehrenamtlich Tätigen und Gewerbetreibenden der Gemeinde Saal. Foto: Kugler

Saal.„Saal ist so gut nicht, weil der Bürgermeister so gut ist, sondern weil wir alle zusammen so gut sind“, sagte Christian Nerb. Er muss es wissen, denn er ist der Bürgermeister. In der Tat steht die Gemeinde gut da, vor allem wirtschaftlich, wie die Gastredner in ihren Grußworten feststellten.

Damit junge Leute dableiben

Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer lobte die gute Verkehrsanbindung und Digitalisierung. Ihr Kollege Florian Oßner sagte, dass es wichtig sei, „gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land zu schaffen damit die jungen Leute da bleiben und nicht alle in die Stadt ziehen“. Nerb gab einen Ausblick auf die kommenden und bereits laufenden Projekte 2018. Die Gemeinde bemüht sich gute Lebensbedingungen für ihre Bürger zu schaffen, vor allem für Neubürger. Das Baugebiet Heide 4 ist fertig, die Ausschreibung für die Bauplätze beginnt demnächst. Heide 5 und 6 sind in Planung, ebenso der Anbau an den Kindergarten. Hinter der Schule wird mit dem Bau des Schützen- und Tennisheims begonnen, der Bauhof soll ebenso dorthin umziehen.

Die Gestaltung des Bahnhofsgeländes ist in Planung, das Problem Bahnübergang wird noch eine Zeit lang bestehen bleiben. Die Kosten für die Unterführung sind bereits festgestellt, Baubeginn wird aber nicht vor 2021 sein. Der Generationenpark bei der Schule soll im Mai eingeweiht werden, mit der Neugestaltung des alten Friedhofs wird ein weiteres von Leader gefördertes Projekt in Angriff genommen.

Hier sind viele Eindrücke vom Neujahrsemfpang:

Neujahrsempfang Saal

Dieses und viele andere Vorhaben können nur erfolgreich durchgeführt werden, weil die Kommunalpolitik funktioniere. „Wir haben fünf Fraktionen im Gemeinderat, aber arbeiten sehr gut zusammen“, sagte Nerb. Er bedankte sich besonders bei allen ehrenamtlich Tätigen: „Dass es in Saal so schön ist, dazu tragen auch die vielen Vereine bei. Sie fördern mit ihren Veranstaltungen das Zusammengehörigkeitsgefühl.“

Das zählt am Ende

Darauf ging auch der Festredner des Abends ein, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. „Nicht nur der monetäre Erfolg und wirtschaftliche Dynamik zählen. Ebenso wichtig ist, dass niemand zurückbleibt, der nicht am Erfolg teilhat. Jeder Einzelne ist durch sein Handeln nicht nur für sich, sondern auch für die Gesellschaft verantwortlich und bestimmt diese mit“, sagte Heinrich in seiner nachdenklich stimmenden und bewegenden Rede.

Die großen weltweiten Veränderungen wie Globalisierung und Digitalisierung würden auch Ängste und Unsicherheiten erzeugen und eine Gegenbewegung erfordern. „Denn wenn unsere Lebensreise zu Ende ist und man Bilanz zieht, dann ist es nicht wichtig, wieviel Vermögen man angehäuft hat. Sondern ob das, was man getan hat, einen Sinn hatte.“

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