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Rathaus

Sechs Millionen sind bisher verplant

Das Abensberger Rathaus kommt voran. Gerhard Rölz zieht in der Versammlung der Stadtentwicklungsgesellschaft eine Bilanz.
Von Wolfgang Abeltshauser

Der Rohbau für das neue Rathaus kommt voran. Foto: Wolfgang Abeltshauser
Der Rohbau für das neue Rathaus kommt voran. Foto: Wolfgang Abeltshauser

Abensberg.Sechs Millionen Euro hat die Stadt bisher für Arbeiten am Rathaus ausgegeben – oder Firmen dafür beauftragt. So rechnete es der städtische Hochbauexperte Gerhard Rölz bei der Gesellschafterversammlung der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) vor. Die wickelt das Abensberger Großprojekt ab. Es müssen noch Aufträge von rund 600 000 Euro vergeben werden.

Grundsätzlich liege die Maßnahme im Zeitplan. Allerdings habe das stürmische Wetter in den vergangenen Tagen die Aufgabe nicht einfacher gemacht. Arbeiten hoch oben am provisorischen Dach waren deshalb nicht möglich, so dass sich die Handwerker jetzt sputen müssen.

Dollinger Straße soll bald wieder befahrbar sein

Bürgermeister Dr. Uwe Brandl (CSU) gab das Ziel aus, so schnell wie möglich die Dollinger Straße zumindest halbseitig wieder zu öffnen. Das könnte in rund acht Wochen soweit sein. Rölz erklärte, dass derzeit zwei Kräne auf der Baustelle notwendig sind. Denn sowohl die Maurer beim Neubau als auch die Zimmerer bräuchten so ein Gerät. Allerdings seien die Baumeisterarbeiten in den letzten Zügen. Danach ist einer der Kräne nicht mehr notwendig

Außerdem ist es der Plan, die Dacharbeiten beim Altbau bis etwa Ostern abzuschließen. Dann könnten die großen Gerüsttürme zurückgebaut werden. Beides würde dazu führen, dass die Baustelle nicht mehr so viel Platz einnehmen müsse. Der alte Dachstuhl ist mittlerweile abgebaut. Trotzdem schlug Brandl vor, im Falle des Falles zu überlegen, einen weiteren Teil des Stadtplatzes als Lagerfläche zu nutzen, um so die Dollinger Straße zu entlasten. Derzeit muss das Zentrum Abensbergs wegen der Sperrung umfahren werden. Das ist gerade für Ortsfremde durchaus nicht unproblematisch.

Arbeiten begannen vor 13 Monaten

Beim Aufzugsschacht sind Arbeiten laut Rölz am Laufen, beim Sanitärbereich haben sie gerade begonnen. Die Maßnahmen in Sachen Kältetechnik werden in Kürze beginnen. Mit Blick auf den Neubau zeigte sich Rölz zufrieden. Dort sei einiges geschehen. Wie mehrfach berichtet, war der Start nicht einfach. Schwierige Bodenverhältnisse hatten die Baustelle für einige Wochen verzögert. Der Grundstein wurde vor einem halben Jahr gelegt. Die Abbrucharbeiten der alten Gebäude fanden im Februar 2018 statt.

Das ist die SEG in Abensberg

  • Organisation:

    Die SEG ist eine hundertprozentige Tochter der Stadt . Geschäftsführer ist Andreas Poschenrieder. Den Vorsitz der Gesellschafterversammlung hat Bürgermeister Dr. Uwe Brandl inne.

  • Aufgaben:

    Ihr obliegen die Erschließung von Bauland, die Altstadtsanierung, der Betrieb des Bauhofes, die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie die Arbeiten am Rathaus.

Das grundsätzliche Ziel ist – so hat es der Bürgermeister vor einigen Tagen formuliert – die Großbaustelle in der zweiten Jahreshälfte 2020 abzuschließen. Dann sollen nicht nur die bisherigen Abteilungen des Rathauses von der Münchner Straße wieder an den traditionellen Standort zurückkommen. Vorgesehen ist, auch Räume für die Führungskräfte der Stadtunternehmen in der Altstadt zu schaffen. Der Zugang zu den neuen Büros soll – wie es ursprünglich der Fall war – über den Stadtplatz erfolgen. Der Altbau soll sein gewohntes Antlitz behalten. Das verlangt auch der Denkmalschutz.

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