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Ab jetzt gibt’s gesegnetes Wasser

Bei strahlendem Sonnenschein wurden in Siegenburg das neue Wasserhaus und der Trinkwasserhochbehälter gesegnet.
Von Karin Einsle

Pfarrer Franz Becher segnete alle Räume des Wasserhauses und den Hochbehälter. Foto: Karin Einsle
Pfarrer Franz Becher segnete alle Räume des Wasserhauses und den Hochbehälter. Foto: Karin Einsle

Siegenburg.Bei strahlendem Sonnenschein wurden in Siegenburg das neue Wasserhaus und der Trinkwasserhochbehälter gesegnet. Das war Anlass zu einer Feier der beiden Gemeinden Siegenburg und Train, die mit Trinkwasser aus diesem Hochbehälter versorgt werden. Bürgermeister Johann Bergermeier freute sich über die zahlreichen Gäste, begrüßte seine Amtskollegen aus den umliegenden Orten. Darunter waren die ehemaligen Bürgermeister Franz Kiermaier und Max Decker, Markt- und Gemeinderäte sowie Bernhard Wernthaler vom Ingenieurbüro Kienlein, der die Baumaßnahmen betreute und Architekt Günther Naumann.

Bergermeier gab zu, dass er zu Baubeginn für einen Neubau an einem anderen Ort war, sein Kollege aus Train, Gerhard Zeitler, jedoch auf den Standort beharrte. „Ich lag falsch, der Platz hier ist so schön, dass unser Wasserwart keinen Urlaub mehr braucht, bei dem hervorragenden Ausblick,“ sagte Bergermeier. VG-Geschäftsleiter Georg Bergermeier betonte in seiner Ansprache, dass für den Neubau und die Renovierung keinerlei Ergänzungsbeträge von den Bürgern verlangt wurden. Auch die drei Brunnen, die im Dürnbucher Forst liegen, wurden vor Jahren kostenfrei für die Bürger erstellt. „Für 1000 Liter Trinkwasser bezahlen unsere Bürger gerade mal einen Euro“, sagte er.

Um dies zu verdeutlichen, gab es ein Gewinnspiel. Dafür wurden 40 Mineralwasserkästen aufgebaut, eine Menge, die im Supermarkt ganz schön ins Geld geht, das Wasser aus dem Dürnbucher Forst kostet in derselben Menge gerade mal 0,51 Euro. Den Betrag musste man erraten oder auch nachlesen. Als Preis gab es zwei Wassersprudler für den Hausgebrauch zu gewinnen. Manuela Graßmann aus Siegenburg und Elke Braunreiter aus St. Johann durften die Wassersprudler mit nach Hause nehmen.

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Nach weiteren Grußworten konnten die Gäste das Haus besichtigen – vom Keller bis zum Dachboden und die Garage. In dieser wurde ein Kurzfilm über die verschiedenen Bauphasen gezeigt. Freibier und eine kostenlose Brotzeit gab es auch und die Musiker „Mainrad Buam“ sorgten für Stimmung. Bei der Siegenburger Hopfenkönigin Maria Lentner konnten die Besucher am Glücksrad Preise gewinnen. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg. Pfarrer Franz Becher segnete gemeinsam mit dem Bürgermeister als Messdiener alle Räumlichkeiten und fuhr auch mit rauf zum Wasserhochbehälter. Dort vor Ort konnte man nur mit Mundschutz, Haarnetz und Schuhüberzieher in die Räumlichkeiten des Hochbehälters, der zwei Wasserkammern mit jeweils 500 Kubikmeter Fassungsvermögen hat.

Die beiden Hochbehälter fassen je 500 Kubikmeter. Foto: Karin Einsle
Die beiden Hochbehälter fassen je 500 Kubikmeter. Foto: Karin Einsle

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