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Positiv

Grünes Licht für das Schulprojekt

Die Experten der Bezirksregierung sind einverstanden mit den Bauplänen in Siegenburg. Jetzt winken Fördergelder.
Von Wolfgang Abeltshauser

Für die Siegenburger Schüler wird mehr Platz geschaffen. Foto: Roswitha Priller
Für die Siegenburger Schüler wird mehr Platz geschaffen. Foto: Roswitha Priller

Siegenburg.Der Ausflug nach Landshut hat sich für Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier und den amtierenden Leiter der Herzog-Albrecht-Schule, Franz Hottner, gelohnt. Sie trugen bei der Regierung von Niederbayern ihr Konzept für die Erweiterung der Einrichtung vor; die Behördenvertreter stimmten zu. Deshalb kann die Kommune mit einer Fördersumme von mindestens 50 Prozent der geschätzten Kosten – 5,3 Millionen Euro – rechnen. Dies schildert Bergermeier.

Die Baumaßnahmen sind, wie von der Mittelbayerischen berichtet, vor allem notwendig, um den gestiegenen Bedarf an Ganztagsbetreuung zu schultern. Nun sollen die Vorbereitungen forciert werden. Die nötigen Fachplaner sollen an Bord geholt werden. Ziel ist es laut Bergermeier, im Oktober einen Förderantrag stellen zu können. Dann stünde einem Baustart im kommenden Jahr nichts mehr im Wege.

Auf dem Wunschzettel der Kommune steht weiterhin eine zweite Sporthalle, die westlich der Schule Platz finden könnte. Allerdings sieht es hierfür mit Blick auf die Fördergelder nicht ganz so gut aus. Die Experten der Regierung sind laut Bergermeier der Meinung, dass es für den Schulbetrieb ausreiche, die bestehende Halle zu erweitern.

Umschwung

Siegenburger Schule mausert sich

Vor einigen Jahren gab es Befürchtungen, die Einrichtung sei gefährdet. Mittlerweile gibt es konkrete Pläne zu erweitern.

Die Kosten dafür werden nach seinen Worten derzeit auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Rund eine Million könnte als Zuschuss in die Gemeindekasse zurückfließen. Eine zusätzliche Halle würde dagegen wohl über sechs Millionen Euro kosten. Mehr Fördergelder gebe es jedoch – Stand heute – für eine zweite Halle nicht.

Kostenvergleich anstellen

Mit ein Grund für die Siegenburger, über eine zweite Halle nachzudenken, sind die Ortsvereine. Sie sollen dort eine sinnvolle Trainings- und Übungsstätte bekommen. Mit Blick auf die finanzielle Situation will Gemeinderätin Kornelia Saller aber nicht an der zweiten Halle festhalten. Den Vereinen könnten auch so genügend Raum geboten werden, befand sie in der jüngsten Ratssitzung. Stellvertretender Bürgermeister Helmut Meichelböck schlug vor, beide Varianten noch einmal durchzurechnen, um zu sehen, wie groß der finanzielle Unterschied wirklich ist. Seine Kollegen im Rat stimmten zu.

Vorangehen soll es auch mit der Gestaltung des Marienplatzes. Auch dafür gab es laut Bergermeier jüngst Gespräche bei der Regierung. Der Entwurf, über den die Mittelbayerische jüngst berichtet hat, fand dort ebenso Gefallen wie die Schulbaupläne. Jetzt soll der Gemeinderat im August den Entwurf endgültig auf den Weg bringen.

Den Kindern einen Wunsch erfüllt

  • Antrag:

    Die Siegenburger Politiker hatten einen Wunsch der Kinderkrippen-Leitung auf dem Tisch liegen. Die will eine Wasserspielanlage anschaffen. Das ins Auge gefasste Objekt kostet rund 3000 Euro. Ohne große Debatte stimmten die Gemeinderäte zu.

  • Grund:

    Bisher fehle im Garten noch eine Wasseranlage. An so etwas hätten die Kinder aber immer großen Spaß. (wo)

Beschlossene Sache ist die neue Ortsgestaltungssatzung für Siegenburg. Sie erhielt jetzt einstimmig das grüne Licht des Gemeinderates. Darin ist nach wie vor festgeschrieben, dass keine Mobilfunk-Sendeanlagen innerhalb des Ortes aufgestellt werden dürfen. Dieser Passus war vor Jahren einer der Hauptgründe, ein solches Regelwerk zu erstellen. Nicht mehr so viele Vorgaben wie bisher gibt es für die Dachgestaltung von Häusern. Die Form der Dächer soll sich lediglich in die örtliche Bebauung einfügen.

Besucherstellplätze notwendig

Festschreibungen gibt es in Sachen Stellplätze. So müssen für jede Wohneinheit zwei Parkplätze geschaffen werden. Ab drei Wohneinheiten ist auch ein Besucherparkplatz nachzuweisen. In Siegenburg gab es immer wieder Beschwerden wegen nicht gepflegter Bäume und Sträucher. Nun steht in der Ortsgestaltungssatzung: Solche Pflanzen müssen einmal im Jahr bis auf die Grundstücksgrenze zurückgeschnitten werden.

Bereits vor geraumer Zeit wurde im Gremium ein Bauantrag für ein neues Haus im Bereich des Ortseingangs an der Ingolstädter Straße abgelehnt, weil das entsprechende Areal sich schlichtweg im Außenbereich befindet. Der Bauherr in spe wollte aber noch nicht aufgeben – und legte den Bauantrag erneut auf den Ratstisch. Jetzt soll sich der Bauausschuss die Situation vor Ort einmal ansehen. Außerdem schlugen einige Räte vor, dem Antragsteller die Kosten vorzulegen, die auf ihn zukommen, sollte der Flächennutzungsplan auf seine Kosten geändert werden.

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