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Stadtrat entlastet Gastronomen nach Corona

Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einen Teilerlass von Sondernutzungsgebühren für die Außenbewirtung beschlossen.

Im April hatten Riedenburgs Wirte mit der Aktion „Leere Stühle – Leere Kassen“ auf ihre schwierige Lage aufmerksam gemacht. Nun kommt ihnen der Stadtrat entgegen.
Im April hatten Riedenburgs Wirte mit der Aktion „Leere Stühle – Leere Kassen“ auf ihre schwierige Lage aufmerksam gemacht. Nun kommt ihnen der Stadtrat entgegen. Foto: Petra Kolbinger/Petra Maria Kolbinger

Riedenburg.Bedingt durch die Ausgangsbeschränkungen während der Corona-Pandemie, erlitten die Gastronomen erhebliche Umsatzeinbußen. Stadtrat Tobias Schweiger (CSU) hatte daher mündlich um einen Erlass der Sondernutzungsgebühren für die Bewirtung auf öffentlichen, städtischen Flächen gebeten.

Wird die Bewirtung auf öffentlichen, städtischen Flächen vorgenommen, sind von den Gastronomen jährliche Sondernutzungsgebühren von 10,23 Euro je Quadratmeter und je Schanksaison zu entrichten. Geht man von einer Schanksaison von April bis September aus, erstreckt diese sich auf sechs Monate. Die Gesamteinnahmen für diese Sondernutzungsgebühren liegen bei derzeit 5741,72 Euro. Der Teilerlass für April und Mai 2020 für die betroffenen Gastronomen, summiert sich auf 1913,90 Euro. Es verbleiben demnach für 2020 Einnahmen aus der Gastronomie für die Stadt von 3827,82 Euro. Ein Gesamterlass wäre rechtsaufsichtlich nicht zulässig – wohl aber der Gebührenverzicht auf zwei Monate als freiwillige Leistung der Kommune, um die örtlichen Gastronomen in der Krise etwas zu entlasten. (epk)

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