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Nominierung

CSU: Dreimal hundert Prozent

Manfred Jackermeier ist wieder Bürgermeisterkandidat in Teugn und auch die Liste der Gemeinderatskandidaten steht.
Von Gabi Hueber-Lutz

Manfred Jackermeier (vorne Mitte), erneut Kandidat für das Bürgermeisteramt, und die Kandidaten für den Teugner Gemeinderat  Foto: Gabi Hueber-Lutz
Manfred Jackermeier (vorne Mitte), erneut Kandidat für das Bürgermeisteramt, und die Kandidaten für den Teugner Gemeinderat Foto: Gabi Hueber-Lutz

Teugn.In der Teugner CSU herrscht Einmütigkeit: Sie wollen Jackermeier und sie wollen weiterhin etwas für ihr Dorf bewegen. Seit knapp sechs Jahren führt Manfred Jackermeier (41) die Amtsgeschäfte in Teugn. Bei der Nominierungsversammlung wurde er von den 21 anwesenden Wahlberechtigten einstimmig wieder zum Kandidaten der Christsozialen für das Bürgermeisteramt nominiert.

Genauso einstimmig sprachen sie sich für die Liste der Gemeinderatskandidaten aus und danach für die drei Ersatzkandidaten. Diese Einmütigkeit zog sich durch den ganzen Abend und wurde durch das Motto des CSU-Wahlkampfs treffend ausgedrückt: „I mog Deing“ stand auf dem Banner. Jedem einzelnen der Kandidaten nahm man diesen Beweggrund für seinen Einsatz in der Kommunalpolitik ab. Jackermeier machte bei seiner Antrittsrede deutlich, dass es ihm ausgesprochen wichtig ist, alle mitzunehmen. Er sei immer im Gespräch mit den Gemeinderäten aller Parteien und suche Mehrheiten. Manchmal sei dabei als Ergebnis auch das rausgekommen, was sich die andern vorgestellt haben. „Wir haben so diskutiert, dass man auf Augenhöhe war und nicht unter der Gürtellinie“, fasste Jackermeier die Stimmung im Gremium zusammen.

95 Prozent umgesetzt

Seine Bilanz der bisherigen Amtszeit fiel sehr positiv aus: „Die Themen, die wir uns vorgenommen haben, haben wir zu 95 Prozent umgesetzt.“ Nur der Umbau des Dorfweihers lasse noch auf sich warten. Er freue sich sehr darüber, dass man in Teugn sowohl die Pflichtaufgaben einer Gemeinde leisten könne, als auch das, was darüber hinaus geht.

Seine persönlichen Ziele für die Wahl seien der Bürgermeisterstuhl plus fünf Gemeinderäte für die CSU. Und außerdem ein Wahlkampf, der so fair laufe, wie der letzte, so Jackermeier. Landrat Martin Neumeyer griff diese Stimmung in seinem Grußwort auf: „Hör zu, geh auf die Leute zu, und dir macht Politik Spaß“, empfahl er allen Kandidaten. Der Teugner Gemeinderat umfasst zwölf Sitze plus den Bürgermeister als Vorsitzenden. Derzeit stellt die CSU fünf Gemeinderäte. Mit Matthias Blümel, Martin Eisenreich, Marianne Wenisch und Matthias Thaler kandidieren vier wieder. Nur Wolfgang Schmidbauer tritt nicht mehr an. Auf Platz vier ganz vorne auf der Liste findet sich mit Bastian Suß der Vorsitzende der Jungen Union Teugn.

Details zur Liste

  • Kandidaten:

    Die Liste für den Gemeinderat umfasst 24 Kandidaten, darunter fünf Frauen. Vier der fünf amtierenden Gemeinderäte treten wieder an. Zirka die Hälfte der Kandidaten gehört der jüngeren Generation an.

  • Nachrücker:

    Sollte einer der Kandidaten im Wahlkampf ausfallen, rückt ein Ersatzkandidat an den Listenplatz nach, den der ursprüngliche Kandidat belegte. (lhl)

Eine große Rolle spielen in Teugn die vielfältigen Vereine. Von Seiten der Gemeinde werde das sehr geschätzt und die Zusammenarbeit sei sehr gut, betonte Jackermeier. Auch bei der Vorstellung der Listenkandidaten wurde deutlich, dass fast jeder über einen oder mehrere Vereine fest verwurzelt im Ort ist. Die jeweiligen Wahlen gingen reibungslos über die Bühne. Dr. Benedikt Grünewald, der Bad Abbacher Bürgermeisterkandidat der CSU, fungierte als Wahlleiter und war jeweils schnell fertig mit der Auszählung der eindeutigen Ergebnisse.

Die Kandidatenliste

Folgende Kandidaten treten in dieser Reihenfolge für die CSU in Teugn an: Manfred Jackermeier, Matthias Blümel, Marianne Wenisch, Bastian Suß, Martin Eisenreich, Matthias Thaler, Christian Knott, Thomas Jackermeier, Christiane Neumayer, Christoph Wurm, Klaus Siebein, Robert Reitinger, Karl-Heinz Reiß, Reinhard Blum, Ute Geitner, Thomas Wenisch, Michael Gamml, Robert Schmidbauer, Andreas Ebner, Stefan Schmidbauer, Katharina Kleiner, Andreas Alkofer, Manuela Dorsch und Stefan Dettenkofer.

Die Ersatzkandidaten: Manuel Sonnensperger, Markus Siebein und Maximilian Schmidbauer. Beauftragte für den Wahlvorschlag sind Hans-Karl Iger und Wolfgang Schmidbauer.

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