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Bürgerversammlung

Teugn: Das Dorf wird immer größer

Bürgermeister Jackermeier stellte die Entwicklung der Gemeinde Teugn vor. Auch der Faschingszug war Thema.
Von Gabi Hueber-Lutz

Im Baugebiet „Hinterm Dorf V“ sollen rund 35 Parzellen entstehen. Die Erschließung wird aber erst im nächsten Jahr beginnen. Foto: Hueber-Lutz
Im Baugebiet „Hinterm Dorf V“ sollen rund 35 Parzellen entstehen. Die Erschließung wird aber erst im nächsten Jahr beginnen. Foto: Hueber-Lutz

Teugn.Was tut sich im Dorf? Bei der diesjährigen Bürgerversammlung informierte Bürgermeister Manfred Jackermeier knapp 50 Teugner über die jüngsten Entwicklungen. Besonders interessiert waren die Bürger am aktuellen Stand zum neuen Baugebiet „Hinterm Dorf V“. Jackermeier erläuterte, dass die ersten Schritte bezüglich des Grundstückserwerbs und der Problematik wegen des Hangwassers bereits besprochen wurden und derzeit geplant werden.

Bebauungsplan aufgestellt

Im Laufe des Jahres wird der Bebauungsplan aufgestellt. Das vereinfachte Verfahren wurde bereits von der Gemeinde eingeleitet. Wann die Erschließung beginnt, steht aber noch nicht fest. Realistisch sei das Jahr 2020, sagte der Bürgermeister. Rund 35 Bauparzellen werden in diesem Bereich entstehen. Ein weiterer Punkt im Jahr 2019 ist die Errichtung einer zweizügigen Kinderkrippe. Sie befindet sich derzeit im Rohbau. Im Herbst werden die jungen Teugner sie vermutlich in Besitz nehmen können. Teugn hat außerdem drei Kindergarten-Gruppen. „Die werden dringend benötigt“, sagte Jackermeier. Die Gemeinde Teugn wird in diesem Jahr in ihren Bauhof investieren. Geplant ist der Bau eines Salzsilos. Derzeit wird der Salzstreuer noch per Sackware mit Hand befüllt. Die Kosten für das Silo liegen bei knapp 16 000 Euro.

Beschwerden über „Wildpinkler“

Ein Thema bei der Versammlung war auch der diesjährige Faschingszug. Es habe viele Beschwerden wegen der „Wildpinkler“ gegeben. Wie berichtet, hatte sich auch ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein Teilnehmer in alkoholisiertem Zustand mehrere Meter tief auf die Straße gefallen war und sich sehr schwer verletzt hatte.

Auch die Faschingsgesellschaft Teugonia sei bestürzt über die Vorfälle des diesjährigen Faschingszuges, sagte Bürgermeister Manfred Jackermeier. Informationen, ob ein Faschingszug wieder stattfinden soll, gebe es aber noch nicht.

Teugn gehört zum Einzugsbereich des Wasserzweckverbands der Bad Abbacher Gruppe. Jackermeier erläuterte die finanzielle Situation und wies darauf hin, dass demnächst die erste Rate des Verbesserungsbeitrags erhoben wird. (Die MZ berichtete) Das zweite Standbein neben dem Verbesserungsbeitrag zur Finanzierung der umfangreichen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen im Verbandsnetz sind die Wassergebühren. Sie werden im nächsten Jahr neu berechnet und angepasst.

Beschilderung und Förderanträge

  • Schilder:

    2018 wurden auf Höhe der Grundschule vom Landratsamt 30er-Schilder angebracht. Demnächst werden auch die Bergstraße und Lindenstraße auf Höhe des Lebensmittelgeschäfts bis hin zur Schule mit 30er-Schildern ausgestattet.

  • Häuser:

    Förderanträge für die Sanierung im Rahmen der kleinen Dorferneuerung können nur noch bis Juni 2019 gestellt werden.

Zu schnelles Fahren ist immer wieder ein Thema, das den Bürgern auf den Nägeln brennt. Seit 2018 wird in Teugn geblitzt. Auch wenn relativ wenig Überschreitungen festgestellt werden, so wird doch weiter geblitzt. Die Einnahmen für die Gemeinde aus diesen Messungen sind eher gering. Ziel sei es aber auch nicht, Gewinn zu erwirtschaften, sondern den Verkehr zu beruhigen und für mehr Sicherheit zu sorgen, sagte Bürgermeister Jackermeier.

Im Diskussionsteil hatten die Bürger einige Fragen. Zum Beispiel, ob das Gemeindegrundstück beim Hölzl mit regionalen Blüten aufgewertet werden kann. Jackermeier erklärte, dass der Gemeinderat entscheidet, welche Flächen auf die Liste für das Projekt der „Eh-Da Flächen“ aufgenommen werden, wo naturnahe Pflanzungen entstehen sollen. Außerdem würde er einen Fachberater für die Bepflanzung hinzuziehen. Sein Ziel wäre ebenfalls, heimische Pflanzen einzubringen. Jackermeier möchte sich außerdem informieren, ob auch Bürger bei diesem Projekt mitwirken können.

Kosten werden neu berechnet

Ein Bürger beantragte eine Verlängerung des Gehwegs in der Saalhaupter Straße zur Verbindung Im Ebent. Jackermeier sagte, dass eine solche Planung der Gemeinderat beschließen müsse. In einer der nächsten Sitzungen soll er behandelt werden.

Außerdem kam der Wunsch, den Kilometerpreis des Gemeindebusses zu senken. Er kann von den Teugner Vereinen ausgeliehen werden. Die Kosten sollen nun von der Verwaltung neu auswertet und dem Gemeinderat die Gebührensatzung zur Prüfung vorgelegt werden.

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