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Gemeinderat

Der Lärchenweg wird bienenfreundlich

Das Neubaugebiet in St. Johann hat eine Begrünungsauflage für die Gärten. Die Krippensatzung wurde angepasst.
von Roswitha Priller

Die Gärten im neuen Baugebiet Lärchenweg in St. Johann sollen bienenfreundlich werden. Foto: Priller
Die Gärten im neuen Baugebiet Lärchenweg in St. Johann sollen bienenfreundlich werden. Foto: Priller

Train.Der Bebauungsplan „Lärchenweg“ in St. Johann ist einstimmig beschlossene Sache. Bei der Gemeinderatssitzung vergangene Woche wurde der Aufstellungsbeschluss gefasst. Mit der Planung war das Ingenieurbüro Altmann aus Neutraubling beauftragt worden. Insgesamt werden 20 Parzellen mit einer Ringstraße erschlossen. Der bestehende Lärchenweg wird fortgeführt. „Wir haben erstmals einen Bebauungsplan, der eine Begrünung der Gärten vorschreibt“, gab Bürgermeister Gerhard Zeitler im Gespräch mit unserem Medienhaus Auskunft.

Mindestens 30 Prozent der Gartenfläche muss demzufolge von den Besitzern begrünt werden, reine Steingärten sind tabu. Damit soll der Bienen- und Insektenfreundlichkeit Sorge getragen werden. Für die Grundstücke des Baugebiets, die an den Wald angrenzen, gibt es ebenfalls besondere Vorschriften. Mauern oder auch Sockel sind hier verboten, damit Kleintiere und Insekten in ihren Wegen nicht behindert werden. Ansonsten ist der Bebauungsplan relativ freigehalten, um aufwendigen Freistellungen vorzubeugen. Den Bauwerbern stehen Parzellen in unterschiedlicher Größe zur Verfügung. Sechs Grundstücke sind für Doppelhaushälften vorgesehen. Damit das Oberflächenwasser nicht zusätzlich den Kanal belastet, muss Regenwasser möglichst auf den Grundstücken versickern können. Niederschlagswasser soll in privaten Zisternen gesammelt und über einen Notüberlauf gedrosselt an den Kanal abgeführt werden. Lediglich untergeordnete Anbauten wie Garagen dürfen mit Flachdächern ausgeführt werden. Diese müssen begrünt werden. Der Erschließungsbeginn ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

Die Satzung der Kinderkrippe „Hopfazwergerl“ wurde in Absprache mit der Krippenleitung angepasst. Kleinstkinder werden in Zukunft erst ab einem Alter von zehn Monaten zur Betreuung aufgenommen. Die Öffnungszeiten werden an die Betreuungszeiten des Kindergartens St. Michael angeglichen. Geöffnet ist von Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 16 Uhr und freitags bis 14.30 Uhr. Der Gemeinderat stimmte der Änderung einstimmig zu. Momentan besuchen 13 Kinder die Krippe.

Vor Ort konnten sich die Gemeinderäte vor der Sitzung über den Baufortschritt des Kindergartens informieren. Die Generalsanierung mit einem Volumen von 1,8 Millionen Euro läuft nach Plan.

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