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Train
Freitag, 17. August 2018 31° 2

Tragisch

Hunderte tote Fische in der Abens

Der Chef des Kreisfischereivereins Kelheim erstattet Anzeige gegen unbekannt – die Polizei Mainburg ermittelt.
Von Elfi Bachmeier-Fausten

Fische verenden in der Hallertau – die Polizei ermittelt. Foto: Schürmann
Fische verenden in der Hallertau – die Polizei ermittelt. Foto: Schürmann

Train.Wegen eines Fischsterbens in der Abens bei Neukirchen im Gemeindebereich Train ermittelt die Polizeiinspektion (PI) Mainburg. Sie war am Sonntagvormittag vor Ort, ebenso der Vorsitzende des Kreisfischereivereins Kelheim, Manfred Beck. Seinen Angaben nach erstattete er Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei.

Fischsterben in der Hallertau Foto: Schürmann
Fischsterben in der Hallertau Foto: Schürmann

Manfred Beck war am Samstag gegen 20 Uhr von einem Angler informiert worden, dass vereinzelt tote Fische in der Abens unterhalb von Train, also in Richtung Siegenburg, seien. Wie Manfred Beck am Sonntagvormittag unserem Medienhaus berichtet, habe er am Samstagabend den Gewässerwart, der in Train wohnt, informiert.

Dieser habe auch tote Fische gesehen, „aber nicht in größerem Ausmaß“. Bei einer neuerlichen Kontrolle am Sonntag in der Früh war die Situation anderes: Als der Gewässerwart bei einer Mühle im Mühlenrechen und Rechengut nachgesehen habe, habe er dort „mehrere 100 tote Fische, hauptsächlich Bachforellen und Barben, entdeckt“, so Manfred Beck. Der Chef des Kreisfischereivereins Kelheim hat seinen Angaben nach am Pfingstsonntagvormittag vor Ort erst erfahren, dass bereits am vergangenen Mittwoch die ersten toten Fische „gesichtet wurden“. Der Kreisfischereiverein Kelheim bewirtschaftet laut Vorsitzendem den Abens-Abschnitt von der Mallmersdorfer Brücke bis nach Bad Gögging.

Der Chef des Kreisfischereivereins äußert bezüglich der Ursache des Fischsterbens in der Abens auch eine Vermutung. „Da vorwiegend Bachforellen und Barben betroffen sind, die sehr sauerstoffreiches Wasser brauchen“, vermute er, dass ein sauerstoffzehrendes Substrat, „zum Beispiel Gülle oder Biogasschlamm“, witterungsbedingt in das Gewässer gelangt sei.

Fischsterben in der Hallertau Foto: Schürmann
Fischsterben in der Hallertau Foto: Schürmann

Die toten Tiere werden Beck zufolge von einem Gutachter untersucht. Zu diesem Zweck werde die Polizei Fische an ein Institut weiterleiten, um die Todesursache feststellen zu lassen. Auch Gewässer- und Sedimentproben wurden laut Polizei entnommen und und zur Begutachtung weitergeleitet.

Sachdienliche Hinweise zu dem Fischsterben in der Abens nimmt die Polizei Mainburg unter Tel. (0 87 51) 8 63 30 entgegen.

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