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Dorferneuerung

Zukunft des Bräustüberls weiter offen

Das ARC-Architektenteam stellte sich den Trainern vor und präsentierte seine Gedanken zur Dorfentwicklung.
Von Roswitha Priller

Bis Ende des Jahres könnte feststehen, wie es mit dem Bräustüberl weitergeht. Foto: Roswitha Priller
Bis Ende des Jahres könnte feststehen, wie es mit dem Bräustüberl weitergeht. Foto: Roswitha Priller

Train.Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung stellten die beiden Architekten und Stadtbauplaner Manfred Brennecke und Florian Riesinger vom ARC-Team die Schwerpunkte ihres Planungsbüros dem Gemeinderat sowie dem Vorstand für Dorferneuerung vor. Das Projekt „Bildung eines Dorfzentrums“ mit besonderem Schwerpunkt Bräustüberl soll in die erste Planungsphase gehen. Brennecke und Riesinger hatten Train bereits zuvor besucht, um sich erste Eindrücke über die Gegebenheiten der Gemeinde zu machen.

„Man merkt die zwei Pole im Ort – Kirche und Zehentstadl mit Wasserschloss. Und das hier etwas Gutes am Entstehen ist“, führte Brennecke aus. Auch die landschaftlichen Gegebenheiten seien optimal. Das Planungsbüro hat bereits einige sehr positive Erfahrung mit ähnlich gelagerten Projekten gemacht. Oberstes Ziel sei es, mit der Schaffung eines Dorfzentrums die Lebensqualität in der Gemeinde zu erhöhen. Es soll eine Bereicherung für die Bürger sein. Das Areal am Schlossplatz habe ideale Voraussetzungen, um mit der Neubelebung des Bräustüberls ein interessantes Dorfzentrum zu werden.

Abriss oder Erhalt?

Wie es genau mit dem seit Jahren leerstehenden Bräustüberl weitergeht, steht bisher noch nicht fest. „Wir stellen auch hier die Grenzfrage, ob ein Abriss sinnvoll oder das alte Gebäude erhaltenswert ist“, führte Manfred Brennecke vor den Zuhörern aus. Die Raumplanung ist noch offen. Hier müsse genau geklärt werden, was Train fehle und was seit den ersten Überlegungen bereits vorhanden sei.

Verschiedene Wortmeldungen von Gemeinderäten und Vorstandsmitgliedern betonten in der Sitzung die Frage nach der Wirtschaftlichkeit und den Kosten sowie den tatsächlichen Nutzen des neuen Bräustüberls für die Einheimischen. Diskutiert wurde wie schon vorab die Einrichtung von Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie, Tagungs- und Vereinsräume. Auf jeden Fall müsse mit der Schaffung eines Dorfmittelpunktes jetzt weiter gemacht werden, waren sich die Beteiligten einig.

Gemeinsamer Weg

Mit dem Planungsbüro ARC habe man einen kompetenten Partner gefunden. „Wir gehen den Weg gemeinsam. Über die genauen Eckdaten für das Bräustüberl werden die beiden Gremien Gemeinderat und Vorstand Dorferneuerung entscheiden“, betonte Bürgermeister Gerhard Zeitler. Bis Ende des Jahres werde feststehen, was genau gebaut wird, meinte Manfred Brennecke.

Bisher wurden der Zehentstadl renoviert, der Schlossplatz als Festplatz hergerichtet und die Zufahrt mit Parkplätzen geschaffen. Das Bräustüberl steht noch aus.

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