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Tradition

25. Jubiläum wurde lautstark gefeiert

Viele Gäste aus dem Schützengau Hallertau kamen zum Geburtstag der Böllerschützen des SC Hubertus Pürkwang.
Von Roswitha Priller

Mit traditioneller Böllerei wurde das Jubiläum der SC Hubertus Böllerschützen gefeiert. Foto: Roswitha Priller
Mit traditioneller Böllerei wurde das Jubiläum der SC Hubertus Böllerschützen gefeiert. Foto: Roswitha Priller

Wildenberg.Am Samstag bot sich der Wildenberger Bevölkerung bei hochsommerlichen Temperaturen eine imposante Klangkulisse. Mehr als 75 Böllerschützen aus dem Schützengau feierten das 25. Gründungsjubiläum der Böllerschützenabteilung des SC Hubertus Pürkwang. „Wir freuen uns, dass wir heuer das Gauböllertreffen anlässlich unseres Jubiläums hier in Pürkwang ausrichten dürfen“, sagte Schützenmeister Wolfgang Brich bei der Begrüßung der vielen Gäste.

Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten waren 15 Vereine aus dem Schützengau Hallertau nach Pürkwang gekommen. Besonders freute sich Brich, dass unter den Ehrengästen neben der Landtagsabgeordneten Petra Högl (CSU), Landrat Martin Neumeyer und dem stellvertretenden Bürgermeister Winfried Roßbauer auch Gauschützenmeister Max Holzmayr samt Gauvorstandschaft war.

Das sind die Böllerschützen

  • Gründung:

    Die Böllerschützen vom SC Hubertus Pürkwang gibt es seit 1994.

  • Aktive Gründungsmitglieder:

    Hans Bräutigam, Wolfgang Diedler, Helmut Büchl, Peter Pilsner, Monika Pilsner, Max Holzmayr,Michael Köglmeier und Jürgen Treitinger.

  • Jubiläum:

    15 Vereine aus dem Schützengau Hallertau nahmen am Jubiläumsschießen teil.

Bei einem kurzen Rückblick in die Historie der Pürkwanger Böllerschützen erwähnte Brich, dass die Abteilung 1994 auf Initiative von Holzmayr, Monika Pilsner und Peter Wittig gegründet worden war. Wittig habe damals als erster Schussmeister mit seinem Stellvertreter Alfred Brich die Böllerschützenabteilung geleitet. Seitdem werde dieses Brauchtum in der Gemeinde Wildenberg aktiv gepflegt. Zu der lautstarken Gruppe dürfe nur, wer eine entsprechende Fachkundeprüfung abgelegt hat. Geschossen werde seitdem mit traditionellen Hand- und Schaftböllern, die für jeden Schuss mit Schwarzpulver befüllt werden.

Bei kirchlichen Festen, zu Neujahr, Beerdigungen oder zur Begrüßung von honorigen Gästen werde auf Anweisung des Schussmeisters stilgerecht geböllert. So freute sich etwa beim CSU-Neujahrsempfang 2015 die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml über den geräuschvollen Ehrensalut und sagte: „Eine solche Ehre ist mir noch nie erwiesen worden.“

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Auch viele andere Staatssekretäre und Minister hätten diese besondere Ehre bei Empfängen in Wildenberg sehr zu schätzen gewusst. „Ich bin von Anfang an dabei, weil ich die Brauchtumspflege wichtig finde“, sagte Gründungsmitglied und stellvertretender Schützenmeister Jürgen Treitinger. Mit wie viel Freude die Böllerschützen bei der Sache sind, konnte man beim Platzschießen sehen und vor allem hören. Die lange Reihe von Schützen am Feldrand gab ein besonderes Bild ab. Auf Anweisung von Schussmeister Helmut Büchl knallten und rauchten die Böller in den vorgegebenen Schussfolgen. Zum Abschluss kam noch eine kleine Kanone der Abensberger Feuerschützen zum Einsatz. Danach ging es bei Rollbraten, Musik von d‘Oidn und Getränken zum geselligen Teil.

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