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Feuerwehr

Albert Erl war 48 Jahre aktiv im Dienst

Nach 48 Jahren gab Albert Erl bei der Feuerwehr Schweinbach sein Amt an Josef Biberger ab. Kurt Dumser ist neuer Jugendwart.
von Roswitha Priller

Kommandant Georg Loibl (links) und Bürgermeisterin Marion Schwenzl danken Albert Erl für seine Verdienste. Foto: Priller
Kommandant Georg Loibl (links) und Bürgermeisterin Marion Schwenzl danken Albert Erl für seine Verdienste. Foto: Priller

Wildenberg.Nach 48 aktiven Jahren wechselt Albert Erl bei der Feuerwehr Schweinbach in den Ruhestand. In seiner Dienstzeit übernahm er lange Jahre Führungsaufgaben. So bekleidete Erl insgesamt 24 Jahre das Amt des Kommandanten. Die letzten sechs Jahre war er der Vorsitzende der FF Schweinbach. Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntag im Gasthaus Hochneder legte Erl turnusgemäß sein Amt nieder.

„Amt ist Ehrensache“

Nach dem positiven Kassenbericht durch Kassier Andreas Büchl und der Entlastung der Vorstandschaft wählten die versammelten Mitglieder einstimmig Josef Biberger zu ihrem neuen Vorsitzenden. Biberger dankte für das entgegengebrachte Vertrauen mit den Worten: „Es ist eine Ehrensache für mich als Schweinbacher dieses Amt anzutreten.“ Gleichzeitig hoffe er auf die Unterstützung durch die Feuerwehrkameraden. Er habe Respekt vor den „großen Fußstapfen“, die ihm Albert Erl hinterlassen habe. Kassenwart Büchl und Schriftführer Klaus Rainer wurden von den Versammelten einstimmig wiedergewählt. Als neuer Jugendwart wurde Kurt Dumser gewählt. Dumser löst Thomas Hermann ab, der sich nicht zur Wiederwahl stellte. Kommandant Georg Loibl sowie sein Stellvertreter Ludwig Heinz wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Der neue Vorstand der Feuerwehr Schweinbach mit Vorsitzendem Josef Biberger (Mi.) und Jugendwart Kurt Dumser (2. v. re). Foto: Priller
Der neue Vorstand der Feuerwehr Schweinbach mit Vorsitzendem Josef Biberger (Mi.) und Jugendwart Kurt Dumser (2. v. re). Foto: Priller

18 von den insgesamt 22 aktiven Feuerwehrkameraden waren bei der Versammlung anwesend. Neben Ehrenkommandanten Josef Rainer und Ehrenvorstand Karl Randlkofer freute Erl sich, auch die beiden Bürgermeister Marion Schwenzl und Winfried Roßbauer begrüßen zu können. In seinem Jahresrückblick für 2018 erwähnte Erl die aktive Teilnahme der Feuerwehr am Dorfleben. So nahm eine Fahnenabordnung an der Fronleichnamsprozession und dem Kriegerjahrtag teil. Bei den sportlichen Wettbewerben unter den Ortsvereinen holten die Feuerwehrler sowohl bei den Stockschützen Wildenberg als auch bei den Hubertus-Schützen Pürkwang die begehrten Wanderpokale nach Schweinbach. Zu insgesamt sieben Einsätzen rückten die Kameraden in 2018 aus.

Ehrungen und Termine

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    25 Jahre Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden mit Urkunde und silbernen Ehrenkreuz Alfred Hermann und Gerhard Hochneder ausgezeichnet.

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    30 Jahre Für 30 Jahre aktiven Dienst wurden Josef Biberger und Georg Loibl geehrt.

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    Sommerfest Das Sommerfest findet am 29. Juni im Biergarten des Gasthaus Hochneder statt.

Der Übungsfleiß sei inzwischen wieder auf einem erfreulichen Niveau, berichtete Kommandant Loibl. Nach einer Ortsbegehung durch Kreisbrandrat Nikolaus Höfler im November 2018 wurde auch von dessen Seite bemängelt, dass das Feuerwehrhaus keine Heizung habe. Die hatte die FF Schweinbach schon seit Januar 2018 mehrfach bei der Gemeinde Wildenberg beantragt, die den Antrag jedoch ablehnte. Nach einem erneuten negativen Bescheid holte Loibl sich schließlich Rat bei der kommunalen Aufsichtsbehörde. Der Kommandant bekam hier die Auskunft, dass die Temperatur im Feuerwehrhaus nicht unter sieben Grad Celsius liegen dürfe, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu gewährleisten. Daraufhin stimmte der Gemeinderat kürzlich dem Antrag auf eine Heizung zu. Im Herbst soll die Heizung einsatzbereit sein.

Loibl dankte Erl für sein großes Engagement für die Feuerwehr und überreichte ihm eine holzgeschnitzte Floriansfigur mit Gravur. Schwenzl sagte ebenfalls im Namen der Gemeinde Dank. Der sichtliche gerührte Erl betonte, dass er seine Ämter immer gerne ausgeübt habe und gerne dabei gewesen sei. Der Zusammenhalt in Schweinbach sei enorm. „Es hat einfach die ganze Zeit über alles super gepasst.“ Gleichzeitig versprach er, auch weiterhin für die Feuerwehr da zu sein. Erl wurde als zusätzliches Ausschussmitglied mit in die Vorstandschaft gewählt.

Eigene Jugendarbeit

Die Jugendarbeit nimmt die FF Schweinbach 2019 wieder in eigene Hände. Ein Ausbildungsplan wurde bereits erstellt und an die Mitglieder ausgeteilt. An jedem ersten Samstag im Monat findet ab 9 Uhr eine Jugendübung statt. Neben „Brennen und Löschen“ von Zimmer- oder Flächenbränden stehen unter anderem auch Fahrzeugkunde, Schutzausrüstung und Digitalfunk auf dem Ausbildungsplan.

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