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Einsatz

Feuerwehren pumpten Sauerstoff in Weiher

Weiteres Fischsterben in Willersdorf konnte vermieden werden. Kreisfischereiverein schließt „natürlich Ursache“ aus.
Von Roswitha Priller

Die Belüftung hat weiteres Fischsterben verhindert Foto: Roswitha Priller
Die Belüftung hat weiteres Fischsterben verhindert Foto: Roswitha Priller

Wildenberg. Die Ursache für das Fischsterben in zwei Willersdorfer Weihern ist weiter ungeklärt. Mehrere hundert Fische sind verendet, insgesamt etwa drei Zentner. Die verendeten Fische waren Edel- und Weißfische mit einem Gewicht zwischen 50 Gramm und 10 Kilogramm. Auch Brut war dabei. Der Gesamtschaden wird vom Vorsitzenden des Kreisfischereiverbandes auf etwa 5000 Euro geschätzt. Weiteres Fischsterben konnte inzwischen verhindert werden. Die Sofortmaßnahme der FF Wildenberg und Train gemeinsam mit den Kreisfischern durch das Umpumpen des Wassers die Weiher zu belüften haben geholfen.

Polizei

Dutzende Fische verenden in Weihern

Rund zwei bis drei Zentner Weiß- und Edelfische sind in bei Willersdorf verendet. Die Ursache ist noch unklar.

„Wir sind den Feuerwehren sehr dankbar,“ sagte Manfred Beck, Vorsitzender des Kreisfischereiverbandes Kelheim. Auch in der Nacht waren die Feuerwehren im Einsatz, um möglichst viel Sauerstoff in die beiden Weiher durch ihre Pumpmaßnahmen einzubringen. „Das hat sehr geholfen. Heute früh lag der Sauerstoffgehalt höher als am Nachmittag gestern und ist wieder in einem Bereich, in dem die Fische überleben,“ erklärte Beck. Er vermutet, dass ein sauerstoffzehrender Fremdstoff in die Weiher gelangt ist. Auf welche Weise ist unklar. Eine natürliche Ursache schließt er jedoch aus. „Hier liegen drei Weiher direkt nebeneinander. Im dritten Weiher war der Sauerstoffgehalt normal.“ Jetzt werde engmaschig kontrolliert, bis sich die Lage stabilisiert hat. Die Ergebnisse der Wasser- und Fischproben stehen noch aus.

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